09.07.2017, 11:39 Uhr

Regional-App ist online und ein EU-Projekt

Das Ökozentrum mit Obmann Gottfried Mair hat die Idee einer virtuellen Vermarktungs-Plattform vor mehreren Jahren für regionale Produkte geboren und ist mit dieser Initiative bei der HAK, der Landeslehranstalt und bei der HTL auf offene Ohren gestoßen. Geschaffen wurde im vergangenen Jahr ein Online-Portal, das saisonale, regionale, aber auch überregionale Produkte zwischen Produzenten und Konsumenten vernetzt. Die entsprechende Applikation für mobile Endgeräte musste von den Schülern entsprechend programmiert werden, parallel dazu wurde ein Marketing-Konzept entwickelt und natürlich auch die Liste der Produzenten ständig erweitert. Bei der Präsentation der App in der HTL Imst begrüßte Dir. Stefan Walch nicht nur die zahlreichen "Mitarbeiter" am Projekt, sondern auch Vertreter des Landesschulrates und der Kammer. Die kostenlose App ist nun online und man kann sich damit bequem die bäuerlichen Produkte in der Umgebung anschauen, bzw. kaufen. Auch für die Produzenten ist die App ein viel versprechender Direktvermarkter-Zweig.
"Die Sinnhaftigkeit dieser Initiative liegt klar auf der Hand: Unabhängigkeit, Qualität, regionale Wertschöpfung, Kreislaufwirtschaft, natürliche Produkte aus der Region, Umweltschonung, Vielfalt, Kooperation, Nachvollziehbarkeit des Lebensmittelursprungs, Stärkung einer sozialen Vernetzung und Förderung zwischenmenschlicher Beziehungen", erklärte Koordinator Mair und dankte den Schulen ebenso, wie den Geldgebern, etwa der Sparkasse Imst, die dazu einen Förderpreis ausschüttete. "Dadurch konnten wir ein EU-Projekt einreichen, das die Sache nun zu 80 Prozent fördert", freut sich Mair.
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