Bauernmarkt 21: Bau-Juwel gerettet?

(si). Die Causa "Bauernmarkt 21" wird immer mehr zur unendlichen Geschichte. Immobilien-Tycoon Martin Lenikus kaufte die Immobilie vor gut zehn Jahren. Seitdem haben bis auf ein Nachtlokal alle Mieter das Haus verlassen, das einstige Gründerzeit-Schmuckstück verfällt zusehends.
Doch gegen einen von Lenikus angestrebten Abbruchbescheid seitens der Baupolizei legte der Bezirk sein Veto ein.

"Kultureller Frevel"
"Die ersten Lenikus-Pläne für ein Hotel samt mehrgeschoßiger Tiefgarage hätten nicht ins Bauensemble gepasst und sogar statische Probleme verursacht", erklärt Architekt Stephan Unger. So hätte es keinen Turm wie auf der gegenüberliegenden Straßenseite geben sollen. "Es wäre kultureller Frevel, würde dieser Zwilling getötet werden", so Unger. Bezirksrat Werner Winterstein (VP) konnte Lenikus nun die Zusage abringen, das äußere Erscheinungsbild zu erhalten. Allerdings müsste aus rechtlichen und technischen Gründen zuvor dennoch das gesamte Gebäude abgerissen werden. Ein Zeitpunkt dafür steht noch nicht fest, der Bezirk macht sein OK von einem das Enseble berücksichtigenden Neubau abhängig. Spätestens dann muss auch die letzte Mieterin das Haus verlassen, oder - wie es Lenikus ausdrückt: "Der Bordellbetrieb wird eher früher als später ein Ende nehmen."

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