Norbert Filipitsch
Pfarrer-Versetzung sorgt für Aufregung in Jennersdorf
- Pfarrer und Dechant Norbert Filipitsch soll Jennersdorf verlassen und ab 1. September die Stadtpfarre Pinkafeld übernehmen.
- Foto: Anna Kaufmann
- hochgeladen von Martin Wurglits
Mit Betroffenheit reagiert der Vorstand des Jennersdorfer Pfarrgemeinderates auf die bevorstehende Versetzung von Stadtpfarrer und Dechant Norbert Filipitsch per 1. September. Die Maßnahme sei "gänzlich unverständlich" angesichts des Umgangs der Kirchenführung der Diözese Eisenstadt mit ihren Gläubigen, heißt es in einem öffentlichen Schreiben.
Pfarrer Filipitsch habe im Vorfeld sein Rücktrittsgesuch bei der Diözese eingereicht, berichtet Diözesansprecher Dominik Orieschnig. "Personelle Veränderungen wie Versetzungen werden mit den betroffenen Seelsorgern akkordiert. Diese wurden gebeten, ihre Pfarren darüber zu informieren und auf den bevorstehenden Wechsel vorzubereiten."
"Vorhandene personelle Decke"
Er habe bei seiner Prieserweihe Gehorsam gelobt, auch wenn es um Versetzungen gehe, sagte Filipitsch gegenüber dem "Kurier". Der Bischof müsse sich nach der vorhandenen personellen Decke strecken, betonte Filipitsch, der laut "Kurier" selbst Vorschläge für mögliche Nachfolger gemacht hat.
Franz Brei im Gespräch
Einen angeblichen Wechsel Filipitschs nach Pinkafeld wollte Diözesansprecher Orieschnig nicht bestätigen, ebenso wenig die kolportierte Versetzung des früheren Unterlammer Pfarrers Franz Brei nach Jennersdorf. Der "singende Pfarrer" ist derzeit für die Pfarre Deutschkreutz (Bezirk Oberpullendorf) zuständig.
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