Schnellstraßenbau
Unterirdischer Durchschlag im S7-Tunnel Rudersdorf
- S7-Straßentunnel: Die Länge des bergmännisch zu bohrenden Tunnelanteils der Nordröhre beträgt 1.785 Meter.
- Foto: Veronika Teubl-Lafer
- hochgeladen von Martin Wurglits
Der S7-Straßentunnel bei Rudersdorf hat eine wichtige Marke in seiner Baugeschichte geschafft. Letzte Woche erfolgte in der Nordröhre der so genannte Tunnel-Durchschlag, bei dem die beiden Bau-Teams aufeinandertrafen: jenes, das sich seit Jänner von Dobersdorfer Seite durch den Berg gewühlt hatte, und jenes, das von Deutsch Kaltenbrunner Seite kam. Die Gesamtlänge des bergmännisch zu bohrenden Tunnelanteils beträgt 1.785 Meter.
Südröhre folgt 2021
Die Südröhre sollte laut Angaben der Autobahngesellschaft ASFINAG im Mai oder Juni 2021 durchgeschlagen werden. Der bergmännische Anteil dieser Röhre hat eine Länge von 1.737 Metern.
820.000 Kubikmeter Erde
Die Gesamtlänge des ersten Straßentunnels im Burgenland, der von der Firma Swietelsky errichtet wird, beträgt 2.877 Meter. Etwa einen Kilometer lang wird in offener Bauweise gebaut, hier sind rund zwei Drittel fertiggestellt. Ende 2023 sollte der Tunnel in seiner Gesamtheit fertig sein.
Die Errichtungskosten betragen rund 160 Millionen Euro. Insgesamt sind 820.000 Kubikmeter Erde zu bewegen, 150.000 m³ Beton werden benötigt, ebenso 5.000 Tonnen Material für die Bewehrung.
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