Winzer Martin Zieger
Neuhauser holt ersten Süd-Weißweintitel seit 35 Jahren

Mit seinem Gelben Muskateller ist Martin Zieger bei der Landesweinprämierung in die Domäne der Nordburgenländer eingedrungen.
  • Mit seinem Gelben Muskateller ist Martin Zieger bei der Landesweinprämierung in die Domäne der Nordburgenländer eingedrungen.
  • Foto: Martin Wurglits
  • hochgeladen von Martin Wurglits

Martin Zieger aus Neuhaus am Klausenbach war bei der heurigen Landesweinprämierung der einzige Südburgenländer unter 18 Landessiegern. Gewonnen hat er die Kategorie "Aromaweine" mit seinem Gelben Muskateller.

BEZIRKSBLATT: Welchen Stellenwert hat dieser Landessieg für Sie?
MARTIN ZIEGER. Er ist eine Belohnung für unsere Arbeit. Wie waren in den letzten fünf Jahren schon dreimal in der Landesfinalrunde. Nun gibt es nach 35 Jahren wieder einen Landessieger mit einem Weißwein aus dem Südburgenland.

Wie beschreiben Sie Ihren Siegerwein?
Es ist ein feinfruchtiger Wein mit Holunder- und Muskatduft, mit würzig-frischer Säure und intensiv traubigem Abgang. In der Nase ist er etwas ruhiger, die Muskatnote bleibt lange im Mund.

Wo wird er angebaut?
Das Ried Romischeck liegt in südöstlicher Lage am Maria-Theresia-Grenzstein nahe der steirischen Landesgrenze. Der Lehmoberboden ist sandig mit darunter liegendem Vulkanurgestein. Der Boden und das Klima haben deutlich steirischen Einschlag.

Was macht Ihren Wein in der Erzeugung aus?
Wir achten im Weingarten auf die richtige Traubenteilung. Vor dem Pressen lassen wir die Trauben 48 Stunden auf Maische liegen.

Wieviel Wein produzieren Sie?
Den Gelben Muskateller bauen wir auf einem halben Hektar an. Das macht rund 4.000 Flaschen. Insgesamt haben wir 8,5 Hektar Rebfläche. Wir haben unsere Anbauflächen auf verschiedene Hügel aufgeteilt, je nach Bodenart verteilen wir auch die Rebsorten entsprechend.

Welche Sorten bauen Sie sonst noch an?
Den größten Teil macht der Uhudler aus. An Weißweinen erzeugen wir Sauvignon blanc, Muskateller, Weißburgunder und Sämling, an Rotweinen Blaufränkisch und Cuvée.

Sind Sie ein reiner Familienbetrieb?
Für die Weingärten haben wir Mitarbeiter, die Arbeit im Keller mache ich selber. Natürlich hilft die Familie mit. Dementsprechend haben sich alle über den Landessieg gefreut, weil er einen sichtbaren Lohn für unsere Arbeit darstellt.

Wie vermarkten Sie Ihre Weine?
Ein Drittel verkaufen wir ab Hof, ein Drittel geht an Gastronomie- und Tourismusbetriebe, ein Drittel an Großhandel und Vinotheken.

Was ist der große Anreiz für Ihre Arbeit?
Es ist mein Ziel, Weine mit eigener Handschrift zu keltern und unsere Region im Glas zu genießen.

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