30 Jahre Volksgruppenbüro
30 Jahre Dialog, Gemeinsamkeit und Miteinander

30 Jahre Volksgruppenbüro: Peter Karpf, Peter Kaiser und Mirjam Polzer-Srienz (von links)
  • 30 Jahre Volksgruppenbüro: Peter Karpf, Peter Kaiser und Mirjam Polzer-Srienz (von links)
  • Foto: Landespressedienst/HelgeBauer
  • hochgeladen von Vanessa Pichler

30 Jahre Volksgruppenbüro: In einer Pressekonferenz blickte man heute auf die Entwicklung der zentralen Anlaufstelle für Kärntner Slowenen zurück. 

KÄRNTEN. Eine Überraschung war es im Jahr 1990, als der damalige Landeshauptmann Jörg Haider das Kärntner Volksgruppenbüro einrichten ließ. Heuer feiert die zentrale Dienst- und Servicestelle für Kärntner Slowenen das 30-Jahr-Jubiläum. Landeshauptmann Peter Kaiser blickte heute im Rahmen von einer Pressekonferenz zurück: "Wir erlebten 1990 eine spannende Zeit mit einem Landeshauptmann Jörg Haider und eine der vordringlichsten Fragen war der Umgang der Politik mit Volksgruppen-Themen. Sehr überraschend, auch über Kärntens Grenzen hinaus, entstand in dieser Zeit das Volksgruppenbüro und entwickelte sich zu einer nachhaltigen Anlaufstelle und zum sichtbaren, klaren Bekenntnis zu Dialog, Gemeinsamkeit und Miteinander."

Drei Phasen der Entwicklung

Für Kaiser gibt es, was die Entwicklung des Volksgruppenbüros betrifft, drei Phasen. "Die Aufgabenstellung der ersten Phase war ganz klar, es musste die Lage der Volksgruppe im Land verbessert werden. Ob Subventionsabwicklungen, Konzepte für mehr Verständnis untereinander, Dolmetsch als Selbstverständlichkeit oder gemeinsame Kulturveranstaltungen und Kongresse – das Volksgruppenbüro musste die Basis für ein Miteinander schaffen", so Kaiser.
Die zweite Phase war von der historischen Ortstafellösung geprägt, das Büro erhielt neue Aufgaben. Es entstand etwa das Dialogforum. Kaiser: "Wir haben Raum geschaffen für brisante Fragen im Gleichklang mit einem Dialog und unter Berücksichtigung sämtlicher europäischer Belange und Einflussfaktoren."
Die dritte Phase habe mit der Verankerung der Volksgruppen in der Landesverfassung zu tun. Seither gibt es einen jährlichen Bericht zur Lage der Volksgruppe – mit quantitativen und qualitativen Daten und Fakten. 

Feiern auf das Jahr aufgeteilt

Der Leiter des Volksgruppenbüros Peter Karpf betonte eine Unsicherheit in den Anfängen. Wie würde sich das Büro entwickeln? "Heute können wir sagen, dass das Büro vermittelnd, mit hoher Sachkenntnis und immer ausgleichend viel zum Verständnis und zur Verständigung der Volksgruppe und der Mehrheitsbevölkerung beigetragen hat."
Belege dafür seien die Kulturwoche, der Europäische Volksgruppenkongress, die Verankerung einer immerwährenden Gedenkkultur, rund 400 Kultur-Veranstaltungen im Jahr …
Feierlichkeiten zum 30-Jahr-Jubiläum sind übrigens ebenfalls von "Corona" verhindert worden. "Wir haben es geschafft, diese Feiern den Corona-Regeln entsprechend auf ein ganzes Jahr aufzuteilen", sagte Mirjam Polzer-Srienz.

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