Gib Burnout im neuen Jahr keine Chance

Marietta Ruspeckhofer, systemisches Coaching und Supervision
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BEZIRK (sta). Sie streben nach Perfektion - und scheitern an der Realität: Die Diagnose Burnout trifft vor allem ehrgeizige Leistungsträger. Wie kann man als Mitarbeiter vorbeugen? "Vorbeugen kann ich durch kritisches Hinterfragen meiner aktuellen Lebenssituation. Was macht mir Spaß im Leben? Was belastet mich? Was muss ich machen, obwohl es mich belastet? Was mache ich nicht mehr, obwohl es mir Spaß gemacht hat? Wann habe ich mich das letzte Mal wirklich gut gefühlt?" sagt Marietta Ruspeckhofer aus Schlierbach. Sie bietet Systemisches Coaching und Supervision an.
"Ich stelle mir die Frage, was ist mir wirklich wichtig im Leben? Worauf kann ich verzichten? Hier findet man im Coaching einen professionellen Partner der bei der Selbstreflexion und Lösungsfindung begleitet."

Symtome bei der Arbeit

In der Anfangsphase zeigen Mitarbeiter am Weg ins Burnout ein hohes Engagement gepaart mit gesteigerter Aktivität, wenn es Probleme gibt und leiden (meist zu Hause) öfter unter Erschöpfung oder Schlafstörungen.
Ab der 2. Phase stellen sich ein verringerter Einsatz begleitet mit einer Portion Zynismus ein. Es kommt zu gefühlsbetonten Reaktionen (aggressiv bis depressiv) und die Schuld wird oft bei anderen oder sich selbst gesucht. Es kommt zum Abbau der Leistungsfähigkeit und Verringerung der Belastbarkeit. Desinteresse und Rückzug des Mitarbeiters sind wahrnehmbar und es kommen psychosomatische Reaktionen (unerklärliche Krankheiten) dazu. Am Ende steht die Verzweiflung und Depression und der Betroffene muss behandelt werden. "In der ersten Phase ist es für einen Arbeitgeber kaum möglich ein beginnendes Burnout zu erkennen. Ich glaube, dass die erste Phase in unserer auf Profitmaximierung ausgerichteten Gesellschaft als normal und wünschenswert betrachtet wird. Es ist für die Arbeitgeber schwierig, eine beginnende Krankheit zu erkennen", sagt Ruspeckhofer.

Autor:

Franz Staudinger aus Kirchdorf

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