Jäger
Keine Einschränkung der Schusszeiten

Bezirksjägermeister Franz Humpl

Derzeit gibt es im Bezirk Kirchdorf 1.247 aktive Jäger. Davon sind 1.146 Männer und 101 Frauen. Auf 1.239,6 Quadratkilometern Fläche, die der Bezirk umfasst, befinden sich 104 Jagdgebiete.

BEZIRK KIRCHDORF (sta).Grundsätzlich beginnt die Schusszeit auf die einjährigen Stücke bei den Schalenwildarten Reh-, Rot- und Gamswild am 1. Mai. Das soll auch trotz der Coronakrise so bleiben.
Bezirksjägermeister Franz Humpl aus Spital am Pyhrn sagt: "Von einer Einschränkung der Schusszeit ist keine Rede, wäre auch nicht sinnvoll später anzufangen. Die Ausübung der Jagd wird jedenfalls so erfolgen, wie die Vorsichtsmaßnahmen es verlangen."

Zeichen für Wildbret stehen gar nicht gut

"Für die Abnahme von Wildbret stehen die Zeichen gar nicht gut, da die Gastronomie und der Export völlig ausfällt. Mit den diversen Wildbrethändlern gibt es Gespräche.Es wäre jedoch zu früh, jetzt eine Prognose abzugeben. Es wird sicher an die Jäger appelliert das Wildbret, so gut wie´s geht selber zu vermarkten," so Humpl.
Der Landesgeschäftsführer des Jagdverbandes, Christopher Böck, dazu: "Einige Wildbrethändler haben Bedenken angemeldet, doch arbeiten wir auch mit diesen zusammen und haben angeregt, vermehrt auch Fleischhauer in den Städten zu beliefern. Was bietet sich denn jetzt mehr an, als heimisches Wildbret? Wenn es allerdings wirklich zu Schwierigkeiten kommen würde, werden sicher keine Wildtiere erlegt und dann weggeschmissen, weil es keine Abnehmer gibt."

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