Ein "echter Mistkerl" soll es sein

Konrad Moser aus Steinbach an der Steyr gefällt es, ein "echter Mistkerl" zu sein. Er und seine Kollegen sorgen dafür, dass die Menschen nicht im Müll ersticken.
  • Konrad Moser aus Steinbach an der Steyr gefällt es, ein "echter Mistkerl" zu sein. Er und seine Kollegen sorgen dafür, dass die Menschen nicht im Müll ersticken.
  • hochgeladen von Franz Staudinger

STEINBACH/STEYR (sta). Die Firma Franz Steiner GmbH & Co KG wurde 1960 von Franz Steiner in Steinbach an der Steyr gegründet und bis heute als Familienunternehmen in Waldneukirchen geführt.
Seit 1997 ist Sohn Wolfgang Steiner Geschäftsführer. Seine "Echten Mistkerle" sind weithin bekannt und gern gesehen. Konrad Moser (53) aus Steinbach an der Steyr ist einer von 33 Mitarbeitern des Unternehmens. "Ich mag meine Arbeit. Sie ist abwechslungsreich und interessant", erzählt er. "Man lernt dabei viele Menschen kennen – und die Gemeinden, die wir vom Müll befreien, kenne ich inzwischen in- und auswendig."
Mit verschärften Arbeitsbedingungen haben die Mitarbeiter der Entsorgungsfirma im Winter zu kämpfen. "Oft sind die Mistkübeln nicht von Schnee freigeräumt, das erschwert natürlich unsere Arbeit", so Moser. In den letzten Jahrzehnten hat der Müll einen stetigen Anstieg verzeichnet. Doch auch die Sammlung von Altstoffen, wie Altpapier oder Verpackungsmaterialien, hat Hochkonjunktur. Das Trennverhalten der Bürger ist so gut wie noch nie. "Trotzdem kommt es leider immer wieder vor, dass etwas dabei ist, das eigentlich nicht zum Hausmüll gehört", so der Echte Mistkerl, der diese Bezeichnung auch sichtlich mit Stolz trägt.

Müllmänner unverzichtbar

Auf welche Fachkräfte könnten Sie verzichten? "Als besonders unverzichtbar gelten laut einer IMAS Studie Ärzte, auf nächster Ebene Polizisten, Handwerker und Krankenpfleger. Müllentsorger rangieren an sechster Stelle und liegen auf einer Ebene mit Apothekern, Postzustellern und Lehrern", so Firmenchef Wolfgang Steiner.

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Foto: Cityfoto
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