Tourismus ist mehr

Auch Gasthäuser sind wichtig für die Infrastruktur. "Kerbl's Küche" in Windischgarsten hat neue eröffnet.
v.l.n.R. WKO-Obmann Klaus Aitzetmüller, WKO-Bezirksstellenleiter Siegfried Pramhas,  Christine, Julia und Christoph Kerbl, Rudolf Mark.
  • Auch Gasthäuser sind wichtig für die Infrastruktur. "Kerbl's Küche" in Windischgarsten hat neue eröffnet.
    v.l.n.R. WKO-Obmann Klaus Aitzetmüller, WKO-Bezirksstellenleiter Siegfried Pramhas, Christine, Julia und Christoph Kerbl, Rudolf Mark.
  • Foto: WKO
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BEZIRK (sta). Der Wirtschaftsstandort Bezirk Kirchdorf bietet als einer der wenigen oberöstereichischen Bezirke auch einen touristischen Schwerpunkt. Die WKO Kirchdorf will vor allem die Vorteile des Tourismus für alle Bereiche noch stärker ins Rampenlicht bringen..

Erfreulich ist das Plus von 40.500 Nächtigungen, die der Bezirk Kirchdorf für das Jahr 2012 ausweist. „Rechnen wir, dass im Durchschnitt 100 Euro pro Nächtigung ausgegeben werden, bedeutet das einfach gerechnet ein Mehreinkommen von 4,05 Millionen für die Region“, zieht WKO-Bezirksobmann Klaus Aitzetmüller eine erste Bilanz. Insgesamt verzeichnete der Bezirk 594.000 Nächtigungen im Jahr 2012 – Rang vier oberösterreichweit.
Seit 2010 arbeitet die WKO Kirchdorf intensiv am Bereich Tourismus. Vor allem in der Pyhrn-Priel-Region, mit etwa 80 Prozent der Nächtigungen des Bezirkes, ist der Tourismus ein wichtiger Wirtschaftszweig. „Es geht darum, noch mehr Bewusstsein für den Tourismus zu schaffen. Gemeinsam haben wir vieles in den letzten beiden Jahren erreicht. Aber es gibt noch genügend zu tun“, sagt WKO-Bezirksobmann Klaus Aitzetmüller.

Nur die Landschaft zu verkaufen, ist zu wenig

Die WKO Kirchdorf sieht in einem starken Tourismus für den gesamten Wirtschaftsstandort entsprechende Vorteile. Touristische Infrastruktur sorgt für ein tolles Freizeitangebot. Dieses Thema ist in den letzten Jahren zu einem wichtigen weichen Standortfaktor geworden. Eine gute Freizeitqualität ist ein Grund, um hier zu wohnen und zu arbeiten. „Der Tourismus hat diesbezüglich auch eine Aufgabe, die bis dato zu wenig bewusst gemacht wurde. Nur Landschaften zu verkaufen ist uns zu wenig, da gibt es auch eine Verantwortung gegenüber der hier tätigen Unternehmen und der hier lebenden Bevölkerung. Die touristischen Organisationen sind Dienstleister für Gäste, Unternehmen und Bevölkerung “, definiert WKO-Obmann Klaus Aitzetmüller das Zukunftsfel.
Die Tourismusorganisationen im Bezirk müssen noch viel stärker zusammenarbeiten. Gemeinsam kann man den „Wirtschaftsraum Bezirk Kirchdorf“ in das Rampenlicht stellen, frisch inszenieren und über die Grenzen bekannt machen. „Die Vorteile des Lebens in der Region müssen intensiver kommuniziert werden. Da fehlt es derzeit an einer Strategie des gesamten Bezirkes“, sagt Klaus Aitzetmüller. Auf alle Fälle braucht es Zukunftsüberlegungen und Weiterentwicklungen auch für den Bereich Tourismus. Die Tourismusorganisationen müssen sich stärker mit dem Themen „arbeiten, wohnen, einkaufen, freizeiten“ befassen.

Autor:

Franz Staudinger aus Kirchdorf

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