17.05.2018, 08:43 Uhr

Köttmannsdorf hat nun neue Ortseinfahrt

Überzeugten sich von der neuen Ortseinfahrt: Vize-Bgm. Gottfried Ternjak, Gruber-Büroleiter Thomas Kornek-Goritschnig, Wilhelm Zauchner (Leiter der Straßenmeisterei Rosental), Thomas Unterüberbacher (Leiter des Straßenbauamts Klagenfurt), LR Martin Gruber, Bgm. Josef Liendl und Vize-Bgm. Hannes Hafner

Tempo-Bremse zeigt schon Wirkung. In Richtung Klagenfurt wird fleißig am Radweg gebaut.

KÖTTMANNSDORF. Eine neue Ortseinfahrt für Köttmannsdorf ist seit vielen Jahren im Gespräch. Nun ist das Bauprojekt - nach einigen Verzögerungen (die WOCHE berichtete laufend) - endlich fertiggestellt. Von der Umsetzung des momentan größten Straßenbau-Projekts im Rosental überzeugte sich auch der zuständige Landesrat Martin Gruber. 

Nachdem die Straßenmeisterei Rosental den Gehweg vom Ortskern bis zum Spar-Markt schon 2014 in Eigenregie errichtet hat, erfolgten nun weitere wichtige Sicherheits-Maßnahmen: Verkehrsinseln als Tempo-Bremse, ein Fußgänger-Übergang zum Markt sowie ein Linksabbieger in die Gemeindestraße nach St. Gandolf. 

Tempo-Bremse vor Köttmannsdorf

Rein von den Baukosten her umfasst das Projekt ca. 512.000 Euro (brutto), wovon auf die Gemeinde Köttmannsdorf 268.000 Euro und auf das Land Kärnten 244.000 Euro entfallen. Vereinbart wurde, die Gesamtkosten (Planung, Vermessung, Grundeinlöse, Baukosten) im Verhältnis 50 zu 50 aufzuteilen.
Bürgermeister Josef Liendl ist sichtlich froh über die Fertigstellung: "Ich habe schon viele positive Rückmeldungen von Bürgern bekommen und bemerke auch, dass sich die Tempo-Bremse durch die Verkehrsinseln auszahlt."

Heuer zwei Radweg-Bauabschnitte fertig

Fährt man vom Ortsbeginn weiter in Richtung Klagenfurt, bemerkt man weitere Bauarbeiten entlang der Köttmannsdorfer Straße (L 99). Denn da wird fleißig am ersten Bauabschnitt des Radwegs nach Klagenfurt gebaut. Liendl: "Bis spätestens Juli ist der erste Abschnitt bis Trabesing befahrbar. Bis zum Spätsommer soll der zweite bis Rotschitzen fertiggestellt sein. Das dritte Baulos, der Anschluss nach Viktring, ist 2019 dran."

Das Radweg-Projekt verursacht Kosten von rund einer Million Euro. Die Gemeinde muss ungefähr 700.000 Euro davon stemmen, 243.000 fließen vom Land (Sonder-Bedarfszuweisungen) und drei mal 20.000 Euro wurden von der Abteilung Straßenbau an Arbeitsleistung zugesagt. Liendl ist stolz: "Wir schaffen das ohne Darlehen. Zusammen mit der Ortseinfahrt werden und wurden rund 1,5 Millionen Euro verbaut." 
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