Regionalitätspreis 2020
Der Katschberg auf dem Weg zum Klimaberg

Projekt-Leiterin Christine Plazotta und Unternehmer Wolfgang Hinteregger, mit Anton Aschbacher Initiator des Projekts, nahmen den Regionalitätspreis entgegen.
  • Projekt-Leiterin Christine Plazotta und Unternehmer Wolfgang Hinteregger, mit Anton Aschbacher Initiator des Projekts, nahmen den Regionalitätspreis entgegen.
  • Foto: Dorfer
  • hochgeladen von Peter Michael Kowal

Sonderkategorie „100 Jahre Kärntner Volksabstimmung – Vision 2030“: „Der Klimaberg Katschberg“ ist die Vision für Kärnten 2030. Dabei geht es um sogenannte Klima-Erde.

RENNWEG. Visionäre Ideen waren beim WOCHE-Regionalitätspreis in der Sonderkategorie „100 Jahre Kärntner Volksabstimmung – Vision 2030“ gefragt. Eine solche Idee mit Weitblick reichten die Unternehmer Anton Aschbacher und Wolfgang Hinteregger aus Rennweg ein. Ihr Projekt „Der Klimaberg Katschberg“ konnte mit dem Anspruch, bis ins Jahr 2030 CO₂-frei – also frei von Kohlenstoffdioxid – zu werden, die Jury überzeugen.

Die „Klima-Erde“

„Die Katschberger leben vom Tourismus und einer intakten Natur. Wir tragen Verantwortung für Mensch und Natur“, schildert Projekt-Leiterin Christine Plazotta. Der Schlüssel zum Erfolg ist die sogenannte Klima-Erde.
Aschbacher entwickelte eine Technologie zur Herstellung von Kohlenstoff. Das Prinzip dahinter ist einfach und effizient: „Klima-Erde“ ist ein biogener Kohlenstoff, der mit Mikroorganismen aufgeladen wird. Biomasse wie Grünschnitt oder Abfälle aus der Holzindustrie werden in einer Art Röstvorgang so weit reduziert, dass das CO₂, das beim Verrottungsprozess üblicherweise frei wird und in die Luft gelangt, gebunden wird und – wissenschaftlich belegt – für tausend Jahre gespeichert bleibt.

Nachhaltiger Tourismus

„Klima-Erde fungiert als großartiger Wasserspeicher und hält durch seine feinen Poren Nährstoffe im Boden fest wie ein Schwamm“, erklärt Plazotta. Weil der Kohlenstoff im Boden extrem langsam verwittert, werden die Nährstoffe dauerhaft sehr langsam abgegeben. Somit erhalten Pflanzen im Hochbeet, im Garten, in der Landwirtschaft oder auf Skipisten eine permanent konstante Versorgung an Wasser und Nährstoffen. „Wissenschaftliche Studien stellen eine deutlich höhere Fruchtbarkeit der Pflanzen fest“, verrät Plazotta.
Das Ziel des Projekts auf den Punkt gebracht ist die Herstellung eines einzigartigen und wirkungsvollen Kreislaufs im Bereich des Umwelt- und Klimaschutzes. „Stets in Kombination mit nachhaltigem Tourismus“, fügt Plazotta hinzu. Denn: Wertvoller Lebensraum für Mensch und Natur bleibt erhalten, wird verbessert und soll naturnahen Qualitätstourismus mit hoher Wertschöpfung durch Gäste, die den Mehrwert schätzen, beflügeln.

Land Kärnten unterstützt

Die Verantwortlichen stellten ihr Projekt im September der Kärntner Landesregierung vor. Mit dem Ergebnis, dass sich eine Arbeitsgruppe formierte, um das einzigartige Projekt „Der Klimaberg Katschberg“ auf mehreren Ebenen zu unterstützen.

ZUR SACHE
Sonderkategorie: 100 Jahre Kärntner Volksabstimmung – Vision 2030
1. Platz: Der Klimaberg Katschberg
2. Platz: Die Wurmfarm – Insekten als alternative Proteinquelle für Lebens- und Futtermittel (Andres Koitz und Lisa-Marie Schaden)
3. Platz: Das Herz von Kärnten – gemeinsam für die Vielfalt von Steinwelten (Albert Spitzer)

Hier geht's zu allen Gewinnern!

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