Humus produzieren Musik zum "Hinhör'n"

CD-Cover: "Hinhör'n" von Humus, Covergestaltung: Wilfried Steurer
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  • CD-Cover: "Hinhör'n" von Humus, Covergestaltung: Wilfried Steurer
  • Foto: MCP Records/W. Steurer/W. Kury
  • hochgeladen von Christian Lehner

Schon die erste Single „Muchacha“ erfüllt, was Humus sich für ihr neues Album wünschen: „Hinhör’n“. „Muchacha“ hat nach kurzer Zeit die Top 10 der österreichischen Airplaycharts erobert und hat das Zeug zum Sommerhit. Ein Frühsommerhit ist der Song jetzt schon. Der Einstieg in die österreichischen Longplaycharts ist ebenfalls geschafft. Und besser als mit „Hinhör’n“ hätten Ossi Huber, Giovanni Jandl, Richie Vejnik und Peter Gröning ihr drittes Album nicht betiteln können. Denn der Albumtitel trifft das Bekenntnis der Band und es trifft auf jeden einzelnen der 13 neuen Songs zu. Als Bonustitel legen Humus noch die Radioversion ihres Vorjahres-Hits „Nur 5 Minuten“ drauf.
Vom gleich betitelten Album, aus dem der Bonustrack stammt, haben Humus bis dato 6.000 Stück verkauft, eine Stückzahl, die heute nur mehr selten erreicht wird. „Das Album ist immer noch gefragt, wir werden damit noch Gold schaffen“, blickt Humus-Mastermind Ossi Huber der 7.500-Stück-„Gold“-Marke entgegen.

Drei mal drei mal drei

Den österreichweiten Erfolg von Humus führt Huber auf die Stärken der Band zurück: „Wir haben drei Texter, drei Komponisten und drei Lead-Sänger. Das macht das Gesamtergebnis vielseitig.“ Was das Publikum ebenso schätzt, ist der erdige, handgemachte Saitensound sowie der mehrstimmige Gesang aller vier Humus-Musiker. Das im Albumtitel verankerte Credo „Hinhör’n“ ist ein weiterer Baustein des Erfolges: „Unser Anspruch ist: Kummts und horchts wieder hin. Daher lehnen wir Engagements für Zeltfeste oder ähnliches ab“, ziehen Humus ihr Motto konsequent durch.

30. Albumproduktion

Bei der Auswahl der Songs für ein neues Album wird auf Ausgewogenheit geachtet. „Ich hab Material für mindestens drei weitere Alben, aber unser Konzept sieht vor, dass jeder von uns gleich viele Songs beisteuert, um eben die Vielseitigkeit zu gewährleisten“, erklärt Huber. 160 Songs hat Huber auf seinem Kreativkonto, er schrieb schon für die Bluesbreakers, für Sterz sowie für alle Projekte, die er im Laufe seiner über 30-jährigen Musikerlaufbahn mitgestaltete. „,Hinhör’n‘ ist meine 30. Albumproduktion, aber noch nie hat es mir so viel Spaß gemacht wie mit Humus.“

„Kärntner Antwort auf STS“

Humus haben ihr neues Album im „Pink Noise“-Studio von Klaus Koschutnig aufgenommen; das Cover gestaltete Grafiker und Karikaturist Wilfried Steurer. Der gebürtige Feldkirchner Ossi Huber lebt in Klagenfurt, Klaus Gröning kam vor 30 Jahren aus Ost-Berlin nach Kärnten und lebt in Straßburg; Giovannis Jandl stammt aus Brückl und lebt in Kraig; Richie Vejnik ist Bad Eisenkappler.
Stilistich bezeichnet Huber die Humus-Musik als „Austropop Renaissance“: „Man braucht das Rad ja nicht neu zu erfinden.“ Gegen den Begriff „Liedermacher“ hat er ebenso wenig einzuwenden wie gegen Singer-Songwriter. „Viele bezeichnen uns als Kärntner Antwort auf STS, auch das ist nicht falsch, und im Gegenteil, die Bezeichnung ehrt uns.“

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