Mülldeponie Hörtendorf
Klagenfurt investiert 380.000 Euro in Fackelanlage

Entsorgungsreferent Wolfgang Germ, Johannes Novak von der UTC Umwelttechnik Ziviltechniker GmbH und Gernot Bogensberger, Leiter der Abteilung Entsorgung, besichtigen die Baustelle bei der Fackelanlage.
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  • Entsorgungsreferent Wolfgang Germ, Johannes Novak von der UTC Umwelttechnik Ziviltechniker GmbH und Gernot Bogensberger, Leiter der Abteilung Entsorgung, besichtigen die Baustelle bei der Fackelanlage.
  • Foto: StadtPresse/Spatzek
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Bis 2009 wurde in der Mülldeponie Hörtendorf Restmüll vergraben. Die entstehenden Methangase wurden bislang zur Stromerzeugung genutzt, was sich aber nun nicht mehr rentiert.

KLAGENFURT. Seit 2009 wird der Restmüll des Abfallwirtschaftsverbandes zur Müllverbrennungsanlage Arnoldstein gebracht. Davor wurde er in der Mülldeponie Hörtendorf vergraben. Dort liegen auf rund 10 Hektar über drei Millionen Kubikmeter Müll unter der Erde.
Der Müll bildet Methangase, die bisher von der Firma Steiner Bau GmbH zur Stromerzeugung genutzt wurden. Doch das Gasvorkommen wird weniger und die Qualität des Gases sinkt. Aus diesem Grund rentiert sich die Stromerzeugung nicht mehr.

Stadt übernimmt Fackelanlage

Da sich das Gas nicht mehr zur Stromerzeugung nutzen lässt, übernahm die Stadt Klagenfurt die Fackelanlage, die seit Anfang Dezember auf den neuesten Stand der Technik gebracht wird. Dafür werden etwa 380.000 Euro aus gebildeten Rücklagen investiert.
Die Fackelanlage verbrennt das Methangas rückstandsfrei bei 1.200 Grad Celsius, wodurch keinerlei Schadstoffe mehr übrig bleiben. Derzeit geht man davon aus, dass das Gasvorkommen wohl noch die nächsten 50 Jahre anhält.

Autor:

Kathrin Hehn aus Kärnten

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