Museum Moderner Kunst eröffnete Sommerausstellung

Direktorin Christine Wetzlinger-Grundnig (li.) und Sammlungsleiterin Brigitte Kogler vor einem Stillleben von Werner Berg
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  • hochgeladen von Verena Polzer

KLAGENFURT. Bis 7. Oktober wird im Museum Moderner Kunst die Sommerausstellung "fokus sammlung 05 Stillleben" gezeigt. Damit setzt MMKK-Direktorin und Kuratorin Christine Wetzlinger-Grundnig mit ihrem Team den diesjährigen Themenschwerpunkt des Stilllebens fort. In der aktuellen Schau werden Stillleben aus den Beständen der Kunstsammlung des Landes Kärnten/MMKK vorgestellt, die schwerpunktmäßig Arbeiten von Kärntner Künstlern beinhaltet, in der aber ebenso Werke nicht heimischer Kunstschaffender vertreten sind.
Neben klassischen Tisch- und Frühstücksstillleben und natürlich einer großen Bandbreite an Blumenbildern umfasst die Ausstellung auch Grafiken, Fotografien, Objektinstallationen und Videos.
"Die Werke in der Ausstellung spannen einen zeitlichen Bogen von 200 Jahren, vom 19. bis zum 21. Jahrhundert, und zeigen die große Bandbreite und Vielfalt dieses Genres", sagt Wetzlinger-Grundnig. Ausnahme ist der "Blumenkorb" von Jean Baptiste Monnoyer, der aus dem 17. Jahrhundert stammt.

In der neuen Ausstellung im MMKK sind u. a. auch Künstler des "Viktringer Kreises" vertreten, wie Markus Pernhart, Ludwig Willroider und einzelne Mitglieder der Familie Moro; Nikolaus Gysis und Albin Egger-Lienz. Auch die Maler des Nötscher Kreises, wie Anton Kolig und Anton Mahringer. Verschiedene Künstler der Zwischenkriegszeit, z. B. Felix Esterl, Georg Pevetz, Herbert Boeckl oder Werner Berg; Protagonisten der Nachkriegsjahre, wie etwa Karl Bauer oder Maria Lassnig, und Künstler der Gegenwart, u. a. Reimo Wukounig, Cornelius Kolig, Bella Ban, Hubert Lobnig, Ernst Logar oder Haim Steinbach sind ebenso präsent.

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