Um 15 Millionen Euro
Privates Unternehmen baut Mobilitätsdrehscheibe beim Klagenfurter Bahnhof

Die geplante Mobilitätsdrehscheibe  | Foto: Lorenzateliers/KK
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  • Die geplante Mobilitätsdrehscheibe
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Am Bahnhof Klagenfurt sollen sich die Zeiten in den nächsten Jahren ändern: Ein großes Projekt entsteht,  finanziert durch einen privaten Investor. Eine Mobilitätsdrehscheibe wird auf der südlichen Seite des Bahnhofes errichtet.
KLAGENFURT. Als "Zwetschkengarage" bezeichnete Architekt Peter Lorenz das Projekt aufgrund seiner Form humorvoll. Aber er ist überzeugt: Es wird Klagenfurt zu einer Einzigartigkeit verhelfen. Ich habe noch kein ähnliches Projekt gesehen." Die offizielle Bezeichnung der "Zwetschke": Mobility Center Klagenfurt.  Errichtet wird das Mobility Center am Südpark-Parkplartz. Seitens der Pletzer-Gruppe investiert man 15 Millionen Euro.

Umsteigen

 Der Zweck der Drehscheibe: "Man hat dort alle Möglichkeiten, um von der Bahn auf ein anderes Verkehrsmittel umzusteigen. Vom Leihauto bis hin zum Fahrrad. Oder umgekehrt. Bis hin zur Fahrradwerkstatt sollen die Möglichkeiten reichen. Geplant sind 386 PKW-Abstellparkplätze, sowie Mobilitäztsangebote für unterschiedliche Verkehrsangebote. Vom Fahrrad bis hin zum öffentlichen Verkehr, Scootern oder diversen Sharing-Angeboten.

Sogar Hotel

Ergänzt werden diese Angebote durch Gastronomie im Dachbereich oder Servicedienstleistungen. Außerdem soll die Mobilitätsdrehscheibe eine Wohnfunktion in Form eines Hotels erfüllen, samt Gastronomie. Die Fertigstellung ist für Ende 2028 beziehungsweise Anfang 2029 vorgesehen. Für eine optimale Anbindung an den Bahnhof ist unter anderem eine Route für autonomes Fahren geplant.

Das Hub und sein Innenleben planerisch dargestellt | Foto: Lorenz Ateliers
  • Das Hub und sein Innenleben planerisch dargestellt
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"Impuls für die Stadt"

Für Architekt Lorenz, Vertreter der Pletzer Gruppe, ist klar: Damit werde der südliche Teil der Stadt aufgewertet, denn : "Der Süden vom Bahnhof weg sei "nicht so im Bewusstsein der Menschen in der Stadt. "Und ein Gebäude kann die ganze Entwicklung einer Stadt anstoßen.  Für die Pletzer-Gruppe ist es vor allem das. Josef Six von der Pletzer Gruppe: Wir sehen das Mobility Center Klagenfurt als Chance, Mobilitätsinfrastruktur neu zu denken und mit zusätzlichen Angeboten zu verbinden." 

Man wolle "nicht nur eine infrastrukturelle Maßnahme setzen, sondern auch einen Impuls für die Stadt geben: "Um mit einem Bahnhofsviertel die Landeshauptstadt Klagenfurt zu einem wesentlichen Mobilitätsknoten im Süden Österreichs zu gestalten." Man sehe mit dem Blick auf zukünftige Mobilitätsanforderungen und Zukunftspotenziale eine Grundlage für eine derartige Investition.  

Hocherfreut: Architekt Peter Lorenz mit Ronald Rabitsch und Julian Geier | Foto: Michaela Auer
  • Hocherfreut: Architekt Peter Lorenz mit Ronald Rabitsch und Julian Geier
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Alles positiv

Sehr erfreut waren bei der Präsentation des Projektes auch Wirtschaftsreferent Julian Geier (ÖVP)n und Stadtplanungsreferent Vizebürgermeister Ronald Rabitsch (SPÖ).  Beide waren sich einig, das Vorhaben sei für die Stadt enorm wichtig. Für das Projekt habe man zusammen politisch eine Mehrheit und man  sei sich sicher, dass diese Mehrheit auch darüber hinaus ginge. Betreffend der Widmungen für das Vorhaben sei "alles fertig". 

Geier über das Projekt: "Das  Bahnhofsviertel Klagenfurt ist weit mehr als ein Mobilitätsprojekt. Es ist eine große Chance für die wirtschaftliche und städtebauliche Entwicklung."  Ronald Rabitsch: Mit der Umsetzung dieses Projekts entsteht ein modernes Aushängeschild und ein neues Highlight für Klagenfurt“ Im Gestaltungsbeirat der Stadt sei das Projekt auch positiv besprochen worden. Der Stadt Klagenfurt bleibt jetzt noch die Bahnhofstraße, die es zu sanieren gilt.

Die geplante Mobilitätsdrehscheibe  | Foto: Lorenzateliers/KK
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