Demo
"Rund 6.000 Teilnehmer" - Impfgegner aber auch "besorgte" Bürger

Die Demonstranten vor dem Stadttheater.
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  • Die Demonstranten vor dem Stadttheater.
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  • hochgeladen von Thomas Klose

Am Samstag ging die angekündigte Demonstration in Klagenfurt über die Bühne. Bunter Mix verschiedener Interessensgruppen nahm teil.  Impfpflicht als Hauptthema. Einige Anzeigen. 

KLAGENFURT. Mit rund 10.000 Teilnehmern hatten einige in Klagenfurt gerechnet, geworden sind es laut Behörde "rund 6.000". Ein Polizeisprecher: "Es gab keine Zwischenfälle, die Teilnehmer verhielten sich sehr diszipliniert." Einige Anzeigen wegen dem Nichttragen von FFP2-Masken werde es jedoch geben. Ein Gutteil der Demoteilnehmer wollte sich nicht an die FFP2-Maskenpflicht halten.


Bunter Mix 

Die Teilnehmer der Demonstration kamen aus den verschiedensten Schichten und hatten verschiedene politischen Gesinnungen. Bekannte und weniger bekannte „Anti-Corona-Maßnahmen-Aktivisten“ waren einerseits da, andererseits aber auch Eltern mit Kindern. Der eine oder andere Kärntner Kulturschaffende war ebenso gekommen ("Ich mache mir Sorgen um unsere Zukunft") wie Vertreter von Perchtengruppen mit Kuhglocken. Von der hiesigen Politik war FPÖ-Kärnten-Chef Erwin Angerer zugegen. Ebenso FP-Landesparteisekretärin Isabella Theurmann, FP-Bundesrat Josef Ofner und Villachs FP-Stadtrat Erwin Baumann. Die FPÖ veranstaltete die Demo ja mit. Die genannten Kärntner FPÖ-Politiker trugen alle Maske. In seiner Rede vor dem Stadttheater Klagenfurt kritisierte Erwin Angerer dann den Umgang der Bundesregierung mit Corona. "Die Versäumnisse dieser Regierung bekommen alle zu spüren." Zudem kritisierte er die Impfpflicht: "Warum setzt man alles auf eine Impfung, die viele von uns nicht haben wollen?"

Lautsprecher zu leise 

Begeisterungsstürme löste die Rede Angerers nicht aus. Das lag auch am Lautsprecher, der zu leise war. Stand man hinten beim Eingang des Stadttheaters, hörte man nicht, was vorne - das Redner-Pult wurde auf einem Klein-Lkw auf der Straße gegenüber des Theaters aufgebaut - gesagt wurde. Als die Rede des FPÖ-Kärnten-Chefs in Richtung Wirtschaft ging (u.a. Steuerreform, NoVA-Erhöhung) wurde sie von einem von hinten kommenden Sprechchor "Widerstand, Widerstand" überschwappt. 

"Wer kennt jemanden mit Impfschaden?"

Während Angerers Rede recht sachlich war, konnte man das von der Ansprache der Juristin Monika Donner nicht behaupten. Donner, die von ihrem Arbeitgeber, dem Verteidigungsministerium, mittlerweile eine Kündigung erhielt - und diese laut eigenen Aussagen anfechtet - zur Impfung: "Nur ein Vollidiot glaubt, dass dieses Zeug wirksam ist." Donner fragte auch ins Publikum: "Wer von euch kennt jemanden, der einen Impfschaden hat?" Die Hände der Demoteilnehmer gingen da nach oben.

Vor der Landesregierung 

Anschließend marschierte der Demozug vom Stadttheater zur Landesregierung. Dort fand die Schlusskundgebung statt. Der Kärntner Anti-Corona-Maßnahmen-Aktivist Martin Rutter ergriff das Schlusswort. "Wir wissen, dass diese Impfung ungetestet und äußerst gefährlich ist", schrie er ins Mikrofon. Zudem berichtete er über eine von ihm gegründete "Telegram"-Gruppe über „Impfschäden“: „Über 20.000 Berichte" gebe es laut Rutter dort, "nachweislich" und "beweisbar", denn: "Wir haben das geschrieben".

(Der Artikel wurde aktualisiert).

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