Hitzewelle
So gehen Straßenfacharbeiter mit den hohen Temperaturen um
- Straßenmeister Patrick Znidar ist während der Sommermonate vor allem in den Morgenstunden unterwegs.
- Foto: MeinBezirk.at/Christina Zwander
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Während andere den Schatten suchen, arbeitet er in der prallen Sonne: Straßenfacharbeiter Patrick Znidar sorgt auch in den Sommermonaten für saubere Straßen und ist fleißig im Bezirk unterwegs.
KLAGENFURT. Sommer, Sonne, Hitze – derzeit stöhnen viele Klagenfurter unter der andauernden Hitzewelle. Temperaturen jenseits der 35-Grad-Marke waren in den letzten Wochen keine Seltenheit. Für die Mitarbeiter des Straßenbauamts Klagenfurt heißt es daher: einen kühlen Kopf bewahren. Sie sind während der Sommermonate im gesamten Bezirk unterwegs und verrichten Mäh- und Erhaltungsarbeiten auf den Landes- und Bundesstraßen.
Richtiger Umgang
Einer von ihnen ist Patrick Znidar. Er ist bereits seit 16 Jahren als Straßenfacharbeiter tätig und hat in den letzten Jahren schon einige Hitzewellen erlebt: „Wir haben uns an die Hitzetage gewöhnt und versuchen, das Beste daraus zu machen. Gerade die Mäharbeiten, die wir in steilen Böschungen verrichten, sind aber unter diesen sommerlichen Temperaturen schon ziemlich anstrengend. Da kann es manchmal schon bis zu 40 Grad haben.“
- Gerade jetzt im Sommer werden viele Mäharbeiten entlang der Landes- und Bundesstraßen verrichtet.
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Systematische Vorgehensweise
Eine systematische Vorgehensweise, wo ein Großteil der Arbeit bereits in den frühen Morgenstunden erledigt wird, ist daher die oberste Devise, um die brütende Hitze zu späteren Tageszeiten zu vermeiden. „Man kann der Sonne zwar nicht immer ausweichen, aber wir suchen uns gerade am Nachmittag kühlere Plätze zum Arbeiten, wie z.B. entlang der Wörthersee-Süduferstraße“, so Znidar. Außerdem werden vom Dienstgeber Trinkflaschen und Sonnencremen zur Verfügung gestellt. „Es gibt ein paar Kollegen, die auf die Sonne empfindlicher reagieren. Da geht ohne Sonnenhut oder Kopfbedeckung nichts. Medizinische Notfälle gab es bislang Gott sei Dank nicht“, so der Straßenfacharbeiter.
Wenig Verständnis
Trotzdem sind die Mitarbeiter des Straßenbauamts darum bemüht, eine saubere Strecke zu hinterlassen. Allerdings stößt dies nicht immer auf Verständnis. „Es gibt teilweise Autofahrer, die sich darüber beschweren, wenn wir mal kurz auf der Straße stehen und das Mähgerät abladen“, sagt Znidar. Auch der Müll werde teilweise rücksichtslos entsorgt. „Das hat sich zwar durch das neue Pfandsystem etwas verbessert, aber die Leute sind trotzdem sehr unvorsichtig“, betont der Straßenfacharbeiter, der sich dahingehend mehr Rücksicht wünscht.
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