Ausstellung Tomas Hoke
Tomas Hoke in 4D

Aus der Ausstellung "Tomas Hoke. Kosmos 4D" im MMKK: MirrorNeuro/Cloud 1 WV720, 2014,
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  • Aus der Ausstellung "Tomas Hoke. Kosmos 4D" im MMKK: MirrorNeuro/Cloud 1 WV720, 2014,
  • Foto: T. Hoke/MMKK
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Das MMKK zeigt eine Retrospektive des Schaffens von Tomas Hoke aus den Jahren 1976 bis heute.

KLAGENFURT (chl). Die aktuelle Ausstellung im Museum Moderner Kunst Kärnten (MMKK) ist dem Kärntner Künstler Tomas Hoke gewidmet. 1958 in Wien geboren, ließ sich der Sohn von Giselbert Hoke schon während des Studiums an der Hochschule für Angewandte Kunst in kein Korsett zwängen und brach ab.
"Tomas Hoke hat in den vergangenen 40 Jahren ein umfangreiches OEuvre geschaffen, das sich auf die Bereiche Schmuck, Grafik, Fotografie und insbesondere Skulptur, Installation sowie Kunst im öffentlichen Raum bezieht", fasst MMKK-Direktorin Christine Wetzlinger-Grundig die Werkschau "Kosmos 4D" zusammen. Darüber hinaus ist der Künstler auch selbst als Kurator tätig und im Kunstbetrieb engagiert. Die Ausstellung im MMKK ist eine Retrospektive der Jahre 1976 bis 2019.

Plastik und Grafik

Hokes Plastiken entstehen aus einem weiten, modernen Materialspektrum, von Metall über Gummi bis Neonlicht und in abstrakter, technoider Formensprache. Plastik und Grafik beruhen auf der Auseinandersetzung mit dem menschlichen Körper, seinen Verhältnissen, seinen Eigenschaften und Möglichkeiten.
In all seinem Schaffen versteht Hoke seine Kunstproduktion als interdisziplinär angelegten Handlungsverlauf. Zur Ausstellung ist im Ritter-Verlag eine umfangreiche Monografie erscheinen.
Hokes "Kosmos 4D" ist im MMKK bis 19. Mai zu sehen. Ergänzend dazu zeigt die Stadtgalerie ab 13. März die Ausstellung "Kosmos 2D", das zweidimensionale Opus.

Die Himmelstreppe

In der Burgkapelle im MMKK zeigt die in Linz geborene und in Klagenfurt lebende Künstlerin Gertrud Weiss-Richter die Installation "Himmelstreppe". Durch die Burgkapelle als umgebenden Raum verschiebt die Himmelstreppe den Fokus weg von der architektonischen Nutzfunktion, hin zum Symbolgehalt. Die Installation ist ab 21. Februar zu sehen.
Das Team des MMKK hat auch für die aktuellen Austellungen ein umfangreiches Rahmenprogramm zusammengestellt, beispielsweise ein Kunstfrühstück mit anschließender Künstler- und Kuratorinnenführung: am 3. März, 10 Uhr, Führung ca. 11 Uhr mit Tomas Hoke und Christine Wetzlinger-Grundnig.

INFO: MMKK – Ausstellungen 2019
Tomas Hoke. Kosmos 4D: bis 19. Mai 2019
Burgkapelle: Gertrud Weiss-Richter, bis 19. Mai 2019

Maria Lassnig – Arnulf Rainer. Das Frühwerk
Laufzeit: 14. Juni bis 1. September
Lassnig und Rainer lernten sich 1948 in Klagenfurt kennen. Ihre gemeinsam verbrachten Jahre prägten ihr künstlerisches Werk grundlegend. Die Ausstellung veranschaulicht künstlerische Annäherungen sowie jeweils individuelle Ausdrucksformen.
Die Schau zählt etwa 120 Kunstwerke und wurde von zahlreichen Museen, Galerien und privaten Leihgebern sowie der Maria Lassnig Stiftung unterstützt. Viele Arbeiten von Lassnig sind erstmals seit über 50 Jahren zu sehen. 

Die Ausstellung wurde vom Museum "Lentos" in Linz produziert.

For Forest: Begleitausstellung zum Stadionprojekt
Laufzeit: 19. September bis Jänner 2020
Burgkapelle: Installation von Götz Bury
17. Oktober bis Jänner 2020

MMKK im Internet: www.mmkk.at

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