Eine Megaleitung für den Osten der Stadt

Führungsteam der STW: Vorstandsvorsitzender, GF Romed Karré (re.) und Vorstand, GF Christian Peham
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KLAGENFURT. "Die Klagenfurter sollen sich bei uns melden, wenn sie ein Problem haben, und wir bieten die Lösung" – das ist die neue Unternehmenskultur der Stadtwerke und das Ergebnis einer Umstrukturierung des Betriebs. Der perfekte Zeitpunkt für große Projekte, die 2014 realisiert werden sollten. Die Vorstandschefs Romed Karré und Christian Peham im Interview.

WOCHE: Aus welchen Gründen gab es bei den STW Klagenfurt eine Umstrukturierung?
KARRÉ: Da wir unsere Tochteranteile, sprich die Verbundanteile, wieder zurückkaufen konnten, war es jetzt an der Zeit sich neu aufzustellen. Wir haben jetzt einen Vertrieb, der von der Außenwerbung bis hin zur Energie und Bestattungsangeboten alles anbietet. Wir agieren jetzt kärntenweit und nicht mehr nur in Klagenfurt.
PEHAM: Die Umstrukturierung ist abgeschlossen; jetzt folgt die Umsetzung.
Wird durch die Umstrukturierung der STW Personal eingespart werden?
KARRÉ: Nein. 840 Mitarbeiter gehören zu uns – Tendenz steigend.
Im letzten Interview mit der WOCHE sagten Sie: „Entscheidend ist, dass es Ende Oktober 2015 Wärme in Klagenfurt gibt.“ Welche Anstrengungen sind dafür notwendig?
KARRÉ: Sobald der Schnee weg ist, beginnen die Bauarbeiten. Das heißt, wir werden uns daran halten können und können sagen, dass bei Projektende die Klagenfurter Fernwärme zu 85 Prozent aus heimischem Holz kommen wird. Jetzt entsteht bei den heimischen Holzbauern eine Art Wettbewerb. Das Fernheizwerk wird dann nur mehr für Stoßzeiten oder Betriebsausfälle des Biomassewerkes eingesetzt. Technische Defekte können auch bei einem Biomassewerk immer entstehen, obwohl die Zuverlässigkeit sehr groß ist. Das wissen wir vom Biomassewerk am Südring. Parallel zum Bau des Biomassewerks wird das Fernheizwerk auf Gas umgerüstet.
In Ebenthal soll ein eigenes Fernwärme-Werk gebaut werden. Nur wenige Kilometer entfernt soll das Biomassewerk entstehen. Warum setzt man hier nicht auf eine Kooperation?
WOCHE: Da gibt es massive Eigeninteressen der Bauherren. Die Bauherren wollen da mit uns nichts zu tun haben.
Haben Sie Verständnis, dass Ebenthal nicht abhängig sein will von Klagenfurt?
Wenn es sich die Gemeinde und die Bürger leisten können? Ich glaube, dass der Teil von Ebenthal, der an die Magna-Gründe grenzt, von unserem Biomassewerk mitversorgt wird. Riegler-Zechmeister, die unser Werk bauen werden, haben natürlich Interesse daran, die Ebenthaler mitzuversorgen.
Ist es geplant die Fernwärmeleitungen auszubauen in andere Teile der Stadt?
Wir sind mit der Fernwärme schon gut ausgebaut, was jetzt noch im Zuge der Einbindung der Magna-Gründe erfolgt, ist der Bau einer großen Leitung im Osten von Klagenfurt.
Wie viel kostet diese Wärmeleitung?
15 bis 20 Millionen Euro kostet die rund sechs Kilometer lange Leitung.
Wird Annabichl noch weiter für die Wärmeversorgung ausgebaut?
Dort gibt es viele Passivhäuser, gerade im Bereich der Ehrentalersenke. Diese sind für die Fernwärme ungeeignet.

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