Kelag: Eigener Übungsparcours für Monteure

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KLAGENFURT (stp). Mit der neu eingerichteten "Schaltstraße" hat die Kelag einen idealen Ausbildungsplatz für ihre Monteure geschaffen. Auf einem Übungsparcours, der aus den unterschiedlichsten Schaltanlagen besteht, werden die Mitarbeiter aus- und weitergebildet. Zudem wird die Schaltstraße für die Prüfung der Schaltberechtigten genützt.

Arbeiten unter schwierigsten Bedingungen

"Unsere Monteure müssen im Außeneinsatz oft unter schwierigsten Bedingungen wie Schneefall oder Regen Schaltungen im 20 kV Netz durchführen", erklärt Geschäftsführer Herbert Fuchs und weiter: "Damit wir gewährleisten können, dass sie damit auch prefekt umgehen können ist dieser Übungsparcours da."

Die 170 Monteure decken rund 5.800 Kilometer an Leitungen und 7.300 Trafostationen in ganz Kärnten ab. Im Netz, das Spannungen bis zu 20.000 Volt erreicht, gibt es 21.000 Schalter, von denen lediglich etwa 2.100 ferngesteuert sind. "Diese befinden sich dann in abgelegenen Bereichen, wo es wichtig ist von unserer Zentrale aus schnell zu reagieren. Die restlichen Schalter müssen alle direkt vor Ort manuell bedient werden", erläutert Geschäftsführer Reinhard Draxler.

Mitarbeiter werden auf alles vorbereitet

Dennoch ist auch ein ferngesteuerter Schalter Teil der Schaltstraße. Karl-Heinz Rabensteiner, Teamleiter Betrieb, begründet: "Wenn die automatische Schaltung nicht funktionieren sollte, muss die Schaltung ebenfalls manuell erfolgen. Dafür gibt es eine eigene Technik, die auch hier in der Schaltstraße gelernt und geübt wird."

Bis ein Mitarbeiter der Kärnten netz GmbH die Schaltberechtigung besitzt dauert es Jahre. Hat man gewisse Basics bereits im Rahmen der Lehre und fortgeschrittenen Berufserfahrung verinnerlicht, muss zusätzlich eine Ausbildung dafür erfolgen. Von Beginn dieser Ausbildung bis zum Abschluss der Prüfung dauert es ein gutes Jahr.

Sicherheit hat Priorität

Besonders wichtig ist den Verantwortlichen bei der Kelag die Sicherheit. "Die Benützung von Schutzausrüstung ist essentiell. Jeder Schaltberechtigte muss jeden Schaltertyp kennen und bei jeder Witterung im Einsatz bedienen können. Auch wenn es unwahrscheinlich ist, kann immer etwas passieren. Daher wird auf die Sicherheit großen Wert gelegt", so Rabensteiner. Zurecht, denn in der jüngsten Vergangenheit gab es keine Unfälle bei diesen Arbeite auf der Mittelstromleitung.

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