14.02.2018, 14:48 Uhr

Flugretter im Aufwind

Modernste Technik unterstützt die Retter. Ein Symbolfoto zeigt die neueste Errungenschaft der ARA Flugrettung in Kärnten. Noch fehlt die Lackierung für die "Kärnten-Version" (Foto: ARA Flugrettung)

Einer der neuesten Hubschrauber geht im April in Kärnten in die Luft. Geziert vom Roten Kreuz.

KLAGENFURT (mk). Piloten würden sich vermutlich darum reißen, um mit diesem Hubschrauber zu fliegen. Es handelt sich um feinste Ingenieurskunst, die in Kürze bei der ARA Flugrettung in Dienst gestellt wird. Es ist das Modell H145, das in wenigen Wochen unter der Flagge des Roten Kreuzes Menschenleben retten wird. Rund 50 Prozent der ARA Flugrettung werden mit dem RK1 schon jetzt ins Klinikum Klagenfurt geflogen. Je nach Verletzung, gerade jetzt in den Wintersportmonaten, ist auch das Unfallkrankenhaus in Klagenfurt regelmäßiges Ziel.

Stärker und größer

Andreas Griesser, stellvertretender Geschäftsführer der ARA Flugrettung, weiß über die Vorteile des neuen Hubschraubers Bescheid: "Er ist stärker, größer und leiser".
Die Liste der Ausstattung ist lang. Eine neue Rettungswinde, Versorgungsmöglichkeiten für Intensivpatienten sowie der Transport von Patienten bis zu 250 Kilogramm. Bislang lag die Grenze bei 120 Kilo.

Modernste Technik

Der neue RK1 verfügt über die modernste Technik. Das Fluggerät mit der offiziellen Kennung OE-XFR ist vollständig nachtflugtauglich. Des Weiteren verfügt es über einen Hochleistungsscheinwerfer.
Für das Team des H145 sind eigene Trainingsmaßnahmen vorgesehen. Notärzte und intensivmedizinisches Personal werden eigens eingewiesen.

Rund um die Uhr

Stationiert ist der Hubschrauber in Fresach, er wird leider in den Klagenfurter Spitälern ein Stammgast sein. Langfristig ist sogar ein 24-Stunden-Betrieb geplant. In naher Zukunft, so heißt es.
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