14.11.2017, 18:30 Uhr

Ortsrettungsstelle Ferlach sucht dringend Freiwillige

Die Ortsrettungsstelle Ferlach arbeitet an einem Aufbau einer 24-Stunden-Besetzung (Foto: Rotes Kreuz Kärnten)

Ehrgeizige Ziele der Ferlacher "Rotkreuzler": 24-Stunden-Besetzung der Ortsstelle, Einrichtung eines Besuchsdienstes und einer Jugendgruppe.

FERLACH. "Wenn alles gut läuft, können wir die Ortsrettungsstelle an drei Tagen in der Woche rund um die Uhr besetzen", so Gernot Kraker, Leiter der Ortsrettungsstelle des Roten Kreuzes in Ferlach. Das gelingt mit mittlerweile 18 Freiwilligen für den Rettungsdienst, den hauptberuflich Tätigen für den Tagdienst und Zivildienern. Seit Kraker Ende 2014 die Leitung der Ortsstelle übernommen hat, hat sich dieser Mitarbeiterstand verdoppelt.

Eigener Beruf

Trotzdem: Ziel ist natürlich eine Besetzung von täglich 24 Stunden, wozu noch mehr Freiwillige gebraucht werden. In der Nacht wird das Einsatzgebiet - das Rosental und teilweise auch Gallizien - von Klagenfurt aus betreut. Wichtig ist nicht nur der höhere Freiwilligen-Stand selbst, sondern auch ein ausgewogenes Verhältnis von Rettungsfahrern (eigene Ausbildung) und Beifahrern. Was man nicht vergessen darf: Mit abgeschlossener Ausbildung beim Roten Kreuz ist man Rettungssanitäter und kann dies auch beruflich ausüben.

Präsenz in der Bevölkerung

Kraker und sein Team mit seinen Stellvertretern Alex und Ina Walser setzt hier vor allem auf Präsenz in der Bevölkerung. "Bei Veranstaltungen im Rosental vor Ort zu sein, wollen wir noch weiter forcieren. Das nächste Mal sind wir etwa beim Adventmarkt in Ferlach dabei." Außerdem gibt es mit Claudia Stern und Nadja Müller zwei Freiwilligen-Koordinatorinnen, die den Rettungsdienst des Roten Kreuzes auch über Social Media bekannter machen und für ihn werben. Für nächstes Jahr hat Kraker wieder zwei Infotage geplant, außerdem will man auch die Präsenz an Schulen erhöhen.

Ehrgeizige Ziele

Nicht nur das Ziel der 24-Stunden-Besetzung erfordert mehr Freiwillige, die Arbeit der Rettungssanitäter wird auch nicht gerade weniger. Kraker: "Das Fahrtenaufkommen steigt und auch bei den Ambulanzdiensten merke ich eine steigende Tendenz." Außerdem hat sich der Ortsstellenleiter vorgenommen, in Ferlach einen Besuchsdienst zur Entlastung pflegender Angehöriger und eine Jugendgruppe aufzubauen. 


Freiwillige für den Rettungsdienst

Voraussetzungen: 
  • Unbescholtenheit
  • Identifikation mit den Grundsätzen des Roten Kreuzes
  • vollendetes 18. Lebensjahr

Informationen unter freiwillig@kl.k.roteskreuz.at oder 050 91 44 - 11 21

Die Ortsrettungsstelle Ferlach ist derzeit in dieser Zeit fix durch beruflich Tätige und Zivildiener besetzt:
  • Rettungswagen 1: Montag bis Freitag, 7 bis 19 Uhr, Samstag 6 bis 18 Uhr.
  • Rettungswagen 2: Montag bis Donnerstag 6 bis 16 Uhr, Freitag 6 bis 14 Uhr.

Eine wichtige Unterstützung für den Rettungsdienst sind auch die sieben First Responder im Rosental sowie der First Responder-Arzt Gerhard Kugi.

Zivildiener für Jänner 2018

Für den Einrückungstermin im Jänner 2018 gibt es noch freie Zivildiener-Plätze beim Roten Kreuz - in den Bezirken Klagenfurt, Hermagor, Feldkirchen, Villach und St. Veit. Voraussetzung für eine Anmeldung ist der erhaltene Feststellbescheid. Einrücktermin wäre der 2. Jänner 2018.

Anmeldungen: zivildienst@k.roteskreuz.at (Feststellbescheid mitschicken)
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