16.10.2014, 13:52 Uhr

Sparkassen-Studie: Das Sparbuch bleibt die Nummer eins

Die Sparkassen-Sparstudie 2014 präsentieren Rudolf Köberl (Bereichsleiter Privatkunden) und Marketingleiter Diethard Theuermann (Foto: Fritz-Press)
Der Sparbetrag steigt auch 2014 leicht an: 190 Euro werden monatlich vom Einkommen der Kärntner für den Sparstrumpf abgezwickt. 87 Prozent legen Geld für den Notgroschen beiseite und 38 Prozent sparen für die Altersvorsorge, zeigt die aktuelle Sparstudie im Auftrag der Sparkassengruppe. Mit 78 Prozent bleibt das Sparbuch weiterhin die Nummer eins bei den Sparformen. Drei Viertel fürchten sich jedoch davor, dass sich Sparen wegen der niedrigen Zinsen nicht mehr auszahlt - über Maßnahmen für den Werterhalt ihres Ersparten haben sich allerdings erst 25% Gedanken gemacht. Das sind die Ergebnisse der neuen Sparkassen-Studie.

Sparen "wichtig"
Für nahezu drei Viertel der Kärntner ist Sparen wichtig (37% 'sehr' und 36% 'ziemlich'), während knapp 10% das Sparen als 'überhaupt nicht wichtig' sehen. Im Vergleich zu 2010 hat das Sparen in Kärnten etwas an Bedeutung verloren. Die Hälfte der Kärntner ist der Ansicht, dass Sparen im Vergleich zu vor 20, 30 Jahren wichtiger geworden ist, während fast genauso viele vom Gegenteil überzeugt sind (45%). Nahezu alle Befragten sind der Überzeugung, dass den Kindern das Sparen von klein auf beigebracht werden soll.

Die Nutzung
Das Sparbuch bzw. die Sparkarte ist weiterhin die am häufigsten genutzte Sparform (78%), gefolgt vom Bausparen (61%). Ein gutes Drittel der Kärntner hat eine Lebens- oder Kapitalversicherung (37%) und ein knappes Viertel besitzt Wertpapiere, Anleihen, Fonds (24%).

Negative Einstellung
Immer weniger Kärntner stehen dem Thema Geldanlagen in Form von Aktien, Anleihen, Fonds positiv gegenüber. Nahezu die Hälfte ist dem Thema gegenüber bereits negativ gestimmt (44%). Die Gründe für die negative Einstellung liegen vor allem in der Überzeugung, dass diese Art der Geldanlage zu risikoreich, unsicher ist. Einige haben auch schon schlechte Erfahrungen gemacht oder wissen einfach zu wenig darüber.
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