Projektmarathon 2025
Landjugend werkte heuer fleißig in St. Martin
- Foto: Landjugend Klosterneuburg
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Zum dritten Mal krempelte die Landjugend heuer die Ärmel hoch und half die Stadt zu verschönern. Dieses Mal packte die Gruppe aus Klosterneuburg bei St. Martin Sozial an.
KLOSTERNEUBURG. Der Projektmarathon wird von der Landjugend Niederösterreich organisiert; alle Ortsgruppen der LJ können mitmachen. Die Projekte und das Projektbudget werden in Absprache mit der LJ NÖ von Gemeinden, Vereinen oder anderen Vertretern des öffentlichen Interesses gestellt. Die Ortsgruppe erfährt erst bei der Projektübergabe am Freitagnachmittag, was in den kommenden Stunden für sie am Plan steht und hat dann Zeit, alle Aufgaben des Projektes umzusetzen und am Sonntag mit einer Projektpräsentation vorzustellen. Jährlich machen in ganz NÖ mehrere 100 Ortsgruppen mit und es sind an die 2.200 Jugendliche, die an den beiden Projektmarathonwochenenden ihre Zeit mehr als sinnvoll nutzen.
42,195 Stunden für St. Martin Sozial
Gleich am ersten Wochenende, Ende August, nahm die LJ Klbg heuer zum zweiten Mal am Projektmarathon teil und erhielt einen Auftrag von St. Martin Sozial. Der Projekttitel lautete "42,195 Stunden Kraft - Räume schaffen, Gemeinschaft stärken". Ziel war es, den Bewegungsraum und den Mitarbeiteraufenthaltsraum neu zu gestalten und den gesamten Keller zu entrümpeln.
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Im Bewegungsraum, der vor allem an Regentagen genutzt wird, integrierte die Landjugend durch große Wandmalereien Natur ins Haus. Den Mitarbeiterraum gestalteten die Jugendlichen als gemütlichen Rückzugsort für kurze Erholungspausen.
Durch jahrelang angesammelte Dinge galt es, wieder Ordnung zu schaffen. Über zehn Fuhren Sperrmüll wurden entsorgt. Im Garten wurden ebenfalls Maßnahmen umgesetzt: Eine alte Pergola wurde abgerissen und durch eine neue ersetzt, Pflanzen wurden gerodet bzw. zurückgeschnitten, die Zaunmauer erhielt einen farbenfrohen Anstrich. Zudem wurde ein Sonnenschutz installiert und neue Palettenmöbel gebaut, um eine angenehme Aufenthaltsqualität zu schaffen.
Voller Dankbarkeit
"Während unserer gesamten Arbeit begleiteten uns Bewohner und sahen uns prüfend über die Schultern, einige halfen uns sogar bei ein paar kleineren Handgriffen", erzählt Magdalena Minich-Plattner. Warum sich der Projektmarathon heuer für sie gelohnt hat? "Wir sind eine relativ junge Gruppe und sind erst im November 2023 entstanden, mussten uns in der ersten Zeit erst strukturieren und die Stärken und Schwächen der Anderen kennenlernen. Das war in der ersten Zeit nicht immer einfach. Der Projektmarathon allgemein ist ein jährliches Highlight, bei dem alle unter Zeitdruck an einem Strang ziehen. Heuer kam die zusätzliche Challenge dazu, mit Personen mit besonderen Bedürfnissen umzugehen, das war für viele von uns neu und ungewohnt. Als wir das Projekt bekommen haben, waren einige unserer Mitglieder erst skeptisch, aber als wir im St. Martin Sozial angekommen sind, wurden wir sehr herzlich von Bewohnern und Betreuern empfangen. Alle haben sich schnell eingefunden und wir hatten gemeinsam mit den Bewohnern richtig viel Spaß bei diesem Projekt", erzählt die Leiterin der LJ-Klosterneuburg.
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Sie war mit anderen Ortsgruppen vor Klosterneuburg schon bei einige Projektmarathons dabei (Insgesamt 8 Mal), aber "wir haben noch bei keinem Projektmarathon so viel Dankbarkeit zurückbekommen, wie bei diesem. Ja Passanten fragten, was wir machen, freuten sich kurz und lobten ,dass es noch anständige Jugendliche gibt, die nicht nur vor dem Handy sitzen'. Aber im St. Martin Sozial waren die Bewohner nicht nur dankbar, dass wir eine Pergola aufgestellt, ein bisschen renoviert und entrümpelt haben, sie haben uns durchgehend ihre Freude spüren lassen, dass wir da sind und dass sie uns auch helfen konnten." Es wurde Kuchen gebacken, Kaffee gemacht, Mittagessen gekocht und einige Bewohnerinnen halfen bei der Reinigung und sogar beim Entrümpeln.
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"Ich bin richtig stolz auf meine Landjugendgruppe, dass sich jeder einzelne so eingebracht hat und dass so respektvoll und rücksichtsvoll miteinander umgegangen wurde. Nämlich nicht nur mit Bewohnern des St. Martin Sozial, sondern auch untereinander - mit allen LJ-Mitgliedern. So reibungslos wie heuer haben wir glaube ich noch nie zusammenarbeiten können. Das Projekt hat uns wahrlich zusammengeschweißt und somit für uns alle einen enormen Mehrwert", fasst Magdalena Minich-Plattner zusammen.
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