Jugendpreis
500 Euro für bestes Projekt: Professor Höchtl-Jugendpreis 2018 ausgeschrieben

Josef Höchtl und Lukas Mandl freuen sich auf Bewerbungen aus dem Wiener Umland
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  • Foto: Philipp Jauernik
  • hochgeladen von Marion Pertschy

KLOSTERNEUBURG (mp). "Man hat eine moralische Verpflichtung, wenn man selbst gesehen hat, dass das eine erfolgreiche Form der Gestaltung sein kann. Ich sage ja auch, zur Verantwortung einer Führungsposition gehört, sich rechtzeitig um Nachwuchs zu kümmern", erklärt der Klosterneuburger Josef Höchtl, Gründer des Professor Höchtl-Jugendpreis. Mitbestimmung, Nothilfe und Gemeinschaftsleben werden durch diesen Preis unterstützt. „Wir freuen uns auch heuer wieder auf die Bewerbungen“, so der niederösterreichische Europa-Abgeordnete Lukas Mandl.

Unterstüztung leisten

Auf Initiative des ehemaligen Abgeordneten Josef Höchtl vergibt eine Jury vier Preise, die mit jeweils 500 Euro dotiert sind. "Aktivitäten von Jugendgruppen aus dem Bezirk Schwechat, aus Purkersdorf, Gerasdorf und Klosterneuburg – also jenen Gemeinden die früher zum Bezirk Wien-Umgebung gehört haben – werden unterstützt. Also gibt es aus jeder Gemeinde einen Preisträger. Eine Jugendgruppe zur Ortsverschönerung Weidling, die Stadtmusikkapelle oder das Jugend-Rot-Kreuz sind nur drei vieler Jugendgruppen, für die wir hier die entsprechende Unterstützung geleistet haben und leisten wollen", erklärt Klosterneuburgs Vizebürgermeister Roland Honeder, Jurymitglied und Ansprechpartner für die Stadtgemeinde Klosterneuburg. 

Jugendbeteiligung als Mitbestimmung

"Der Ursprung des Preises war, dass ich meine ersten Sporen als Bundesparteiobmann der Jungen ÖVP verdient habe und die Wichtigkeit von Demokratie, Mitgestaltung und Mitbestimmung gesehen habe", meint Höchtl. In diesem Sinne möchte er die Jugend schon früh organisieren und motivieren. Seit über zehn Jahren gibt es den Professor-Höchtl-Jugendpreis. Das Preisgeld wird durch diverse Sponsoren gestellt, deren Aquirierung sich Josef Höchtl selbst annimmt. "Professor Höchtl hat es immer schon geschafft, die Förderungen heranzuholen", meint Honender. Diese sollen der weiteren Jugendarbeit zugutekommen. Jugendgruppen aus dem Wiener Umland können sich selbst bewerben oder von Dritten nominiert werden. Eine Jury entscheidet, welche Gruppen mit dem Preis ausgezeichnet werden.

"Ich habe versucht, Leute die teils aus der Jugend kommen als Jury zusammenzustellen. Ich möchte das ja nicht selbst entscheiden", so der Gründer. Die Jury legt besonderen Wert auf die drei Faktoren Jugendbeteiligung, im Sinne der Mitbestimmung, sozial-karitative Aktivitäten, im Sinne der Hilfe für Menschen, die Hilfe brauchen und gemeinschaftsbildende Aktivitäten, wo Kinder oder Jugendliche durch das Miteinander Gruppendynamik, Kooperation und Solidarität kennen und leben lernen.

Bewerbungen bis 11.12.

Der Jury gehören neben Höchtl und Honender auch der Europa-Abgeordnete aus Gerasdorf, Lukas Mandl sowie die geschäftsführenden Gemeinderätinnen aus Gablitz und Rauchenwarth, Manuela Dundler-Strasser und Margit Baumgartner an. "Ich finde es sehr bewundernswert, dass Professor Höchtl in seinem Eifer so aktiv ist, die Jugendgruppen zu fördern", so Honender abschließend. Bewerbungsschluss ist der 11. Dezember 2018. Bewerbungen werden unter roland.honeder@steuerberatung-honeder.at gesammelt.

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