Vereinskultur
Der Bridge-Club Babenberg Klosterneuburg schlägt Brücken

Johannes Mutz, Brigitte Langer und Maria Daniele Mutz mit Hund Archi – die Jahreswertungs-Sieger der Kategorie Treff. | Foto: Hahn
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In der Familie Langer ist es Tradition Bridge-Clubs zu gründen – seit 2022 wächst jener in Klosterneuburg.

Werden Vereine in Klosterneuburg gut präsentiert?

KLOSTERNEUBURG. Carl-Heinz Langer führt die Familientradition der Bridge-Club-Gründung mit seiner Frau Brigitte fort. Mit den Gründungsmitgliedern Gertraud und Friedrich Kosicek sowie Maria Daniela und Johannes Mutz hat er den "Bridge-Club Babenberg Klosterneuburg", kurz BCBK, ins Leben gerufen.

Ein vielfältiges Spiel

Bridge wird mit einem Paket Spielkarten französischen Bildes zu 52 Blatt ohne Joker gespielt. "Man spielt in Zweierteams", beginnt Langer seine Erklärung. "Man muss - wie auch im Namen steckt - die Brücke zum Partner finden. Man 'erzählt' sich sein Blatt, das nennt sich 'Kontrakt'." Die weiteren Spielregeln würden wohl den Beitragsrahmen sprengen. Um das Spiel aber in seinen Grundlagen zu erlernen, bietet Langer ab Februar 2024 einen Kurs in der Volkshochschule Urania Klosterneuburg an.

Bridge ist nicht nur ein unterhaltsames Spiel, sondern auch ein gutes Gedächtnistraining. | Foto: Langer
  • Bridge ist nicht nur ein unterhaltsames Spiel, sondern auch ein gutes Gedächtnistraining.
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Beitrag zur Vereinskultur

Der Verein BCBK zählt aktuell 53 Mitglieder. Seine größten Turniere umfassen zehn Tische, also 40 Spieler.

Beim gemeinsamen Essen, Trinken und Plaudern klingen die Vereinstreffen aus.
  • Beim gemeinsamen Essen, Trinken und Plaudern klingen die Vereinstreffen aus.
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"Damit sind wir schon sehr zufrieden", sagt Langer stolz. Ehefrau Brigitte ergänzt:

"Der BCBK ist ein offiziell anerkannter Bridge-Club, das heißt, er ist im Bridge-Verband gelistet. Wir bekommen also Meisterpunkte zugeteilt. Ehrgeizige Spieler können somit im offiziellen Ranking aufsteigen."

Da es kein eigenes Vereinslokal gibt, finden die Treffen immer freitags im Gasthaus Trat statt. Am zweiten Mittwoch im Monat trifft man einander meist in der 'Wilden Goaß'. "Die Grundidee ist, dass man sich nach dem Spiel zusammensetzt und bei Essen und Trinken plaudern kann. "Davon haben auch die Wirten was", so Langer.

Gedächtnis trainieren

Neben dem gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Aspekt, führt der Verein mit seinem Bridge-Denksport auch noch eine andere wesentliche Komponente ins Feld: Das Gedächtnistraining. Außerdem:

"Jeder bekommt im Anschluss an das Turnier eine exakte Computer-Auswertung über die gespielten Blätter. Man erfährt mitunter, wie das ideale Spiel ausgesehen hätte. Auf der Homepage sind diese Auswertungen ebenfalls ersichtlich."

Politik ins Spiel gebracht

Carl-Heinz Langer weiß, dass seitens der Politik viel Geld für Vereine in die Hand genommen wird, sieht es allerdings an falscher Stelle investiert. "Die Bekanntmachung von Vereinen wäre wichtig. Plattformen zu bieten. Beispiel: Ein Wochenende im Monat können sich die Vereine kostenlos mit Ständen in der Babenbergerhalle vorstellen. So etwas würde ich mir wünschen."

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