Europa Forum Wachau im Stift: Erfolgreicher Start der Salonreihe

Fritz Jergitsch, (Gründer der Tagespresse), die ehemalige ORF-London-Korrespondentin Bettina Prendergast (nun ORF Vorarlberg) und EU-Landesrat Martin Eichtinger.
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  • Fritz Jergitsch, (Gründer der Tagespresse), die ehemalige ORF-London-Korrespondentin Bettina Prendergast (nun ORF Vorarlberg) und EU-Landesrat Martin Eichtinger.
  • Foto: Markus Habermann
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KLOSTERNEUBURG (pa). Am Dienstag, den 9. Oktober 2018 fand der erste Salon des neuen „Europa-Forums Wachau“ zum Thema „Technologisierung: Fluch oder Segen für die Demokratie?“ im Stift Klosterneuburg statt. Rund 200 Gäste waren gekommen. Auf Einladung von EU-Landesrat Martin Eichtinger diskutierten unter der Leitung von ORF-Moderatorin Bettina Prendergast hochkarätige Gäste wie Fritz Jergitsch (Gründer Die Tagespresse), e-governance-Experte Thomas Lampoltshammer (Donau Universität Krems) und Krzysztof Pietrzak (Kryptographieexperte IST Austria). Die zentrale Frage des Salons beschäftigte sich mit der Auswirkung der Digitalisierung auf die politische Kommunikation.

Wunsch der Teilnehmer: Ausbau von e-voting

„Die Digitalisierung betrifft mittlerweile jeden unserer Lebensbereiche. Wir wollen Niederösterreich zu einem Zukunftsland mit Hausverstand machen. Wenn wir die Digitalisierung richtig nutzen, können wir den Standort stärken und zusätzliche Jobs schaffen. Wie die Online-Befragung bei den Teilnehmern des Salons gezeigt hat, können wir mit e-voting auch die Wahlbeteiligung erhöhen. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern war die Sicherheit der Daten besonders wichtig. Diese wichtigen Inputs werden wir mitnehmen und im Europa Forum Wachau intensiver behandeln“, so EU-Landesrat Martin Eichtinger.

Politische Kommunikation im Fokus

Weiters wurde über die politische Kommunikation und ihre Auswirkungen auf den Alltag für die Bevölkerung diskutiert. „Die EU muss weg von der Krisenkommunikation, hin zu einem besseren Storytelling für die Regionen. Damit bei den Bürgerinnen und Bürgern auch ankommt, was die EU für sie tagtäglich leistet“, so Eichtinger.

Thomas Lampoltshammer, Donau Uni Krems: „Die Digitalisierung erlaubt es der Bevölkerung und der Verwaltung auf Augenhöhe und so direkt wie noch nie zu kommunizieren.“

Krzysztof Pietrzak, ISTA: "Digitalisierung birgt enorme Chancen, man muss dieser aber bewusst nutzen (wollen)."

Über den Salon des „Europa Forums Wachau“

Der Salon dient als Vorbereitung und Einbindung der Bevölkerung für das neue Format des Europa-Forums Wachau im Juni 2019 und ist eine von insgesamt sechs Veranstaltungen im Vorfeld, bei denen Entscheidungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einer Handy-Online-Voting-Software getroffen werden. Diese Entscheidungen der Bürgerinnen und Bürger Europas werden ins Europa Forum Wachau 2019 miteinfließen. Der nächste Salon Europa-Forum Wachau findet am 21. Jänner 2019 in Perchtoldsdorf statt.

Fritz Jergitsch, (Gründer der Tagespresse), die ehemalige ORF-London-Korrespondentin Bettina Prendergast (nun ORF Vorarlberg) und EU-Landesrat Martin Eichtinger.
Fritz Jergitsch, (Gründer der Tagespresse), Thomas Lampoltshammer (Donau Uni Krems), Moderatorin Bettina Prendergast (ehemalige ORF-London-Korrespondentin), Sonja Zwazl (Präsidentin WKNÖ), EU-Landesrat Martin Eichtinger, Prälat Bernhard Backovsky (Probst Stift Klosterneuburg), Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager, Thomas A. Henzinger (Präsident des IST Austria) und Krzysztof Pietrzak (Professor für Kryptographie, IST Austria).

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