Eislaufplatz eint Opposition
- Das Eislaufen ist des Klosterneuburgers Lust ... Kuvenflitzer und Rathaus-Opposition kämpfen für den Erhalt des Eislaufplatzes.
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Die Klosterneuburger lieben ihr Happyland. Wie sehr sie aber auch den dortigen Eislaufplatz lieben, das ist den Masterplan-Machern und dem Aufsichtsrat der Sportstätten AG erst in den letzten beiden Wochen bewusst geworden. Nach massiven Protesten gegen dessen Schließung soll ein Gutachten prüfen, ob eine Sanierung nicht doch finanzierbar ist.
KLOSTERNEUBURG (cog). Mitte Oktober verkündete der Aufsichtsrat der Sportstätten AG die Schließung der Happyland-Eislauffläche. Grund dafür: eine aufgrund von Mängeln notwendige, aber nicht leistbare Sanierung und ein Minus von 100.000 Euro pro Saison.
Platz wird drittes Mal überprüft
Auf diese Meldung hin brach ein kleiner Sturm der Empörung über Klosterneuburg aus: Innerhalb kürzester Zeit wurden 1.441 Unterschriften gegen die Schließung gesammelt. Jetzt wurde auch die Opposition tätig. Über alle Parteigrenzen hinweg haben sich die sechs Fraktionen und Listen zusammengeschlossen und fordern die notwendigen Sanierungsmaßnahmen ein. – ÖVP-Stadtrat und Aufsichtsrats-Vorsitzender Martin Czerny ärgert sich über die Vorwürfe, die technischen Probleme bei der Eisfläche im Happyland seien vorgeschoben, um den Verlustbringer abzuschütteln: „Das passiert nicht aus Jux und Tollerei. Es gibt bereits zwei Gutachten, nach denen eine Sanierung der Betonoberfläche notwendig ist.“ 1.441 Unterschriften seien jedoch eine „Motivation, dass wir eine Lösung finden“. Aus diesem Grund wurde ein neuerliches Gutachten in Auftrag gegeben. Spätestens in zwei Wochen soll Klarheit darüber bestehen, ob eine Sanierung des Platzes für Klosterneuburg leistbar ist.
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