25.09.2014, 14:10 Uhr

Dramatische Szenen bei Großübung

(Foto: Feuerwehr Weidling)
KLOSTERNEUBURG (red). Am 20. September übten die Einsatzkräfte des Roten Kreuzes und der Feuerwehren Weidling und Weidlingbach ein Großschadensszenario bei den Sportanlagen des Happyland.

Übungsannahme war Rauchentwicklung in den Spielergarderoben der Basketballhalle. Junge Spieler und Eltern flüchten aus der Halle in Richtung Eislaufplatz, Panik entsteht, es kommt zu Stürzen im Stiegenhaus und Rauchgasvergiftungen. Einige verschreckte Kinder verstecken sich in den Garderoben.
Der Eismaschinenfahrer bemerkt die Rauchentwicklung und die Verletzen, bekommt einen Herzinfarkt und die Eismaschine überrollt führerlose einen Passanten und rammt ein Kind.
Auf der Zufahrtstraße kommt es zu einem Verkehrsunfall mit zwei PKW, die Zufahrt für die Einsatzfahrzeuge ist somit blockiert.
Als die ersten Kräfte vom Roten Kreuz Klosterneuburg und der Feuerwehr eintreffen, herrscht vor der Halle Chaos, jeder sucht seine Angehörigen, viele Menschen sind durch Rauch oder Flucht verletzt.

Die realistische Übungsdarstellung verlangte den übenden Einsatzkräften einiges ab, die Einsatzleiter mussten sich zunächst einen Überblick über das Chaos verschaffen und dann rasch die weitere Einteilung der Kräfte treffen. Das Rote Kreuz übernahm sofort die Versorgung und Betreuung vieler im Außenbereich herumirrender Opfer. Die Feuerwehr Weidling übernahm die Befreiung der beim Verkehrsunfall eingeklemmten Personen. Die Feuerwehr Weidlingbach rettete eingeschlossene Personen aus dem verrauchten Garderobenbereich und befreite eine Person unter der Eismaschine.

In weiterer Folge wurden die Geretteten vom Roten Kreuz übernommen, nach dem Schweregrad ihrer Verletzung klassifiziert und erstversorgt. Nach einer Verlegung in die Behandlungsräume übernahmen Sanitäter und Notärzte die weitere Therapie und veranlassten sukzsessive den Abtransport in umliegende Spitäler. Mitarbeiter des Kriseninterventionsteams betreuten bereits während der Rettungsarbeiten Leichtverletzte.

In Summe standen an diesem Tag rund 30 Rot-Kreuz-Mitarbeiter, 25 Kräfte der Feuerwehren und knapp 50 Verletzte im Übungseinsatz.
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