11.09.2014, 11:29 Uhr

Ein vergessener Titel wird gewürdigt

(Foto: privat)
KLOSTERNEUBURG (red). Ab 20. Oktober wird in der Aula im Rathaus die Urkunde zur Titelverleihung "Stadt der Völkerverständigung" in einer Vitrine für alle zugänglich ausgestellt sein. Das "Prädikat" erhielt die Stadtgemeinde am 21. Oktober 1989 durch das Generalkapitel der Generalpräfekten Europas vom Internationalen Orden Pro Concordatia Populorum (PCO online) verliehen. Ein Jahr später wurde die Österreichische Gesellschaft für Völkerverständigung in der Babenberger Stadt gegründet.
Die Urkunde wurde bislang im Archiv der Stadtgemeinde aufbewahrt – besonders Vertreter der überschaubaren Esperanto-Gemeinde in Klosterneuburg hatten sich für die Würdigung des Titels stark gemacht.

Wie Klosterneuburg zu dem Titel kam
Die Fäden im Hintergrund zog vermutlich Friedrich Fronz, der 1980 für die Grünen in den Klosterneuburger Gemeinderat (als erster Grüner überhaupt) gezogen war. Er war zugleich regierender Großmeister des "Pro Concordatia-Ordens". Fronz war eine vielschichtige Persönlichkeit (Anti-Nazi-Aktivist, Sexfilm-Regisseur). Er verstarb 1990 in Klosterneuburg.
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