Coronavirus im Bezirk Korneuburg
Ganzer Bezirk im Notbetrieb

Stadtpfarrer Stefan Koller betet für seine Schäfchen.
  • Stadtpfarrer Stefan Koller betet für seine Schäfchen.
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  • hochgeladen von Sandra Schütz

Geschäfte bleiben geschlossen, auch die Rathäuser und Gemeindestuben machen dicht.

BEZIRK KORNEUBURG. Es sind nicht nur Veranstaltungen, die ab sofort abgesagt sind. Auch Geschäfte, sofern sie nicht Waren des täglichen Bedarfs, wie Lebensmittel, Medikamente und ähnliches verkaufen, müssen geschlossen bleiben. Betroffen von diesen radikalen Maßnahmen ist auch das alltägliche Leben in den Rathäusern und Gemeindeämtern des Bezirkes. "Das Bürgerservice ist vorläufig bis 1. April nur telefonisch erreichbar, für dringende behördliche Tätigkeiten gib es Termine nach Absprache – aber nur, wenn es unbedingt sein muss", informiert Stockeraus Stadtamtsdirektorin Andrea Riedler. "Wir wollen unsere Mitarbeiter schützen", fügt Bürgermeisterin Andrea Völkl hinzu.

Einschnitte in Korneuburg

"Unser Leben wird sich in den nächsten Monaten verändert", teilt auch Stadt-Chef und Landtagsabgeordneter Christian Gepp seinen Korneuburgern mit. So herrscht im Rathaus der Bezirkshauptstadt ebenso eingeschränkter Betrieb, Parteienverkehr gibt es ausschließlich in dringen Fällen und nach telefonischer Voranmeldung.Natürlich sind in Korneuburg – ebenso wie in Stockerau und allen anderen Gemeinden des Bezirkes – Einrichtungen, wie Bibliotheken, Jugendtreffs und Museen geschlossen.

Spitäler "abgeriegelt"

Ein Besuchsverbot gilt zum Schutz von Patienten und Mitarbeitern in allen NÖ Landeskliniken – also auch in Korneuburg und Stockerau. Sollte ein Besuch unbedingt nötig sein, etwa bei Kindern, einer Geburt oder auf der Palliativstation, soll man sich vorab beim Portier anmelden.
Geschlossen im wahrsten Sinne des Wortes bleiben auch die Türen in den Pflegeheimen des Bezirks. Da sich in diesen ältere und kranke Menschen befinden, wird alles unternommen, sie zu schützen. Wer einen lieben Verwandten im Pflegeheim hat, muss in nächster Zeit aufs Telefon zurückgreifen.

Gottes Segen aus der Ferne

Vom Veranstaltungs- und Versammlungsverbot sind auch die Kirchen im Bezirk betroffen und die Gottesdienste. "Wir Priester werden weiterhin für Euch feiern und Euch in unser Gebet einschließen und ermutigen Euch, uns Eure Gebetsanliegen und die Gebetsanliegen von Menschen mitzuteilen, die sich an Euch wenden", sagt Stockeraus Stadtpfarrer Tom Kruczynski. Das Pfarrbüro ist geschlossen, telefonisch ist man aber täglich von 14 bis 17 Uhr erreichbar.
Auch in Korneuburg muss der Gottesdienst vorerst ausgesetzt werden. Zuletzt feierte man ihn am Sonntag noch am Kirchenplatz, unter freiem Himmel.

Autor:

Sandra Schütz aus Korneuburg

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