Großes Interesse für Langenloiser Stadtgeschichte

An zwei Abenden präsentierte Johann Ennser die „Langenloiser Stadtgeschichte“ von 1850 bis in die frühen 1970er-Jahre. Mit großer Spannung verfolgte das interessierte Publikum die Ereignisse aus dem politischen Leben der Gemeinde, die Abfolge der Bürgermeister, die Herausbildung der bestimmenden Parteien und die abrupt wechselnden Machtverhältnisse, aber auch die Anstrengungen um eine Verbesserung des Alltagslebens (Wasserleitung) und die großen Feste der Stadt (Stadterhebungsfeier).

Querverbindungen zeigten auf, welche Auswirkungen die großen geschichtlichen Verwerfungen im Stadtgeschehen fanden. Eine wichtige Rolle spielten die Lokalzeitungen, die entsprechend der Blattlinie die Bewohner informierten und oft auch indoktrinierten. Dessen ungeachtet stellen diese Dokumente heute eine der wertvollsten Quellen zur Erforschung der Lokalgeschichte dar.

Johann Ennser schöpfte für die Vorträge, die im Rahmen des Langenloiser Herbsts vom Katholischen Bildungswerk veranstaltet wurden, aus dem Archiv der Stadtgemeinde und aus vielen persönlich erschlossenen Quellen. Eine besondere Rarität stellt die Abbildung der einzigen Nein-Stimme dar, die bei der Volksabstimmung über die Machtergreifung Adolf Hitlers am 10. April 1938 in Langenlois abgegeben wurde.

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