Flusserie Teil 6
Regulierung ade: Die Große Krems im Naturbett

Der Kremsfluss im Stadtgebiet von Krems vor der Renaturierung
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  • Der Kremsfluss im Stadtgebiet von Krems vor der Renaturierung
  • Foto: Extrawurst/ Wikipedia
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BEZIRK KREMS.

Im Zuge des Baues des Donaukraftwerkes Altenwörth wurde die Mündung gemeinsam mit der des Kamps nach Altenwörth verlegt.
Der Kremsfluss durchfließt ein zur Gemeinde gehöriges Auwaldgebiet nördlich der Donau, welches durch die Donauregulierung im 19. Jhdt. vom südlich der Donau gelegenen Stadtgebiet getrennt worden ist.

Donau
Der erste Durchstich eines Flussbogens wurde 1818 allerdings nicht an der Donau selbst, sondern an der Mündung der Enns vorgenommen. Zwischen 1823 und 1825 wurde der erste richtige Donaudurchstich mit einer Länge von knapp drei Kilometern im Machland bei Au an der Donau durchgeführt. Weitere Durchstiche folgten 1832 im „Holler“ zwischen Wallsee und Ardagger und 1836/37 bei Fischamend unterhalb von Wien. Damit war die Versorgung Wiens mit Baumaterial für die Wiener Ringstraße und andere Bauvorhaben sichergestellt.

In jenen Jahrzehnten wurden auch die langen Uferstrecken der Donau durch Steinbauten befestigt. Bis 1849 fixierte man in Ober- und Niederösterreich damit 253 km Donauufer. Bezogen auf die Länge des heutigen Donaulaufes waren damit rund 37 % der Ufer befestigt.[6]

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