Droß, Stratzing, Lengenfeld
Känguru Gurti in Schulen, Kinder lernen sicheres Anschnallen
- Die Kinder lernen, wie wichtig ein richtig eingestellter Sicherheitssitz ist.
- Foto: KFV/Michael Sabotha
- hochgeladen von Simone Göls
Die Kinder der Volksschulen Lengenfeld und Droß-Stratzing erhielten Besuch von Känguru „Gurti“. Unter dem Motto „Sicher wie in Kängurus Beutel“ lernten die Kinder, wie wichtig es ist, richtig im Kindersitz gesichert zu sein und durften das Sichern gleich selbst ausprobieren.
DROSS/STRATZING/LENGENFELD. Was passiert, wenn man nicht oder nicht korrekt gesichert ist, demonstrierte die Handpuppe „Julia“ und hinterließ einen bleibenden Eindruck, von dem die Kinder auch gerne zu Hause erzählen. Die Aktion wurde vom KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) durchgeführt.
Fokus auf Sicherheit
Wie wichtig Verkehrssicherheitsaktionen für unsere Kleinsten sind, zeigt die Unfallstatistik: Österreichweit wurden im ersten Halbjahr 2025 durch nicht oder mangelhaft verwendete Rückhaltesysteme bei Verkehrsunfällen 29 Kinder teils schwer verletzt.
Kinder sollen sicher groß werden – dafür setzt sich das KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) mit voller Kraft ein. Mit einem breiten Angebot an Schulungs- und Trainingsmaßnahmen macht das KFV Kinder fit für den Schulweg.
Aktion Känguru
Bei der Aktion „Känguru“ werden Kindergarten- und Volksschulkinder von HELMI, seiner Freundin Julia und dem Känguru „Gurti“ spielerisch auf die Gefahren des Nicht- und Falsch-Anschnallens aufmerksam gemacht.
HELMI und Julia zeigen, wie man sich richtig anschnallt und den Kindersitz korrekt einstellt, damit er im Ernstfall optimal schützt. Die Kinder können das richtige Sichern anschließend selbst ausprobieren. Begleitend kommen das Buch „Sicher wie in Kängurus Beutel“ sowie Mal- und Bastelunterlagen zum Einsatz.
Wie wichtig Verkehrssicherheitsaktionen für unsere Kleinsten sind, zeigt die Unfallstatistik:
Österreichweit wurden im ersten Halbjahr 2025 durch nicht oder mangelhaft verwendete
Rückhaltesysteme bei Verkehrsunfällen 29 Kinder teils schwer verletzt. (Quelle: Statistik Austria)
Christian Kräutler, Verkehrsexperte des KFV, erklärt: „Die Gefahr, bei einem Unfall getötet
oder schwer verletzt zu werden, ist für ungesicherte Kinder siebenmal so hoch wie für gesicherte Kinder. Aus diesem Grund schreibt das Gesetz auch vor, dass Kinder bis zum Alter von 14 Jahren oder bis zu einer Körpergröße von 135 Zentimetern im Pkw in einem geeigneten Rückhaltesystem – also einem passenden Kindersitz – transportiert werden müssen“.
Die Aktion hinterlässt bei den Kindern einen bleibenden Eindruck, das junge Känguru im Beutel wird zum Vorbild. Indem sie Materialien mit nach Hause nehmen und von dem bei der Aktion Erlebten und Gelernten erzählen, stärken die Kinder auch bei ihren Eltern das
Gefahrenbewusstsein und die Motivation zu verantwortungsvollem und sicherem Verhalten.
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