26.01.2012, 13:36 Uhr

Budget: Gemeinde Lichtenau investiert 2012 weiter im Energiebereich

Nach dem Vollbetrieb des Projektes „Nahwärme“ ab 2011 sind von der Gemeinde Lichtenau weitere Maßnahmen auf dem Weg zur „energieautarken“ Gemeinde geplant.
Der von Gemeinderat einstimmig beschlossene Voranschlag der Marktgemeinde Lichtenau sieht im ordentlichen Haushalt knapp 3 Mill. Euro Einnahmen und Ausgaben vor. Sämtliche „marktbestimmte Betriebe“ wie Kanal, Wasser, Müll, Mietobjekte etc. sind kostendeckend veranschlagt.

Umfangreiche Investitionen weist auch heuer der außerordentliche Haushalt aus.
Unter anderem sind die Ortsraumgestaltungen in Pallweis und in Jeitendorf samt kompletter Sanierung der Straßen nach dem Kanalbau vorgesehen.

Die Fertigstellung der Hauptplatzgestaltung in Lichtenau, der Abschluss der Bauarbeiten im Ortsteil Winkl-Großreinprechts, Gestaltungsmaßnahmen in den Ortschaften Obergrünbach und Scheutz sowie die Sanierung von Güterwegen sind ebenfalls im Gemeindebudget enthalten.

Der energiesparende Umbau von Ortsbeleuchtungsanlagen sowie die Errichtung von Photovoltaikanlagen für gemeindeeigene Gebäude, Kläranlagen und Wasserwerke ist nach der Inbetriebnahme der „Nahwärme“ ein weiterer Schritt auf dem Weg zur energieautarken Gemeinde.

Im Bereich der Feuerwehr sind der Baubeginn des Feuerwehr- und Gemeinschaftshauses Jeitendorf und die Sanierung des Löschwasserbehälters samt Umfeld in Allentsgschwendt geplant.
Renovierungsmaßnahmen an den Schul- und Kindergartengebäuden wurden ebenfalls budgetiert; ebenso die Abänderung des Friedhofszuganges in Lichtenau

Weitere Schwerpunkte sind Maßnahmen für die Wasserversorgung sowie Abschlussarbeiten und Restfinanzierungen bei der Abwasserbeseitigung.
Die Planung eines neuen Bauhofes soll ebenfalls im heurigen Jahr erfolgen.

Alle Investitionen sind zusammen mit über 1,8 Mio. Euro veranschlagt.

Im „hoheitlichen“ Bereich, wo es keine unmittelbaren Einnahmen gibt, wird sich der Schuldenstand von 320.000 auf 280.000 Euro verringern. Hier sind keine neuen Darlehensaufnahmen vorgesehen.
Die Schulden der „marktbestimmten Betriebe“ sind zur Gänze durch direkte Einnahmen gedeckt, wobei die jährlichen Förderungen des Bundes für Kanal und Wasser den größten Anteil ausmachen.

„Bei entsprechender Budgetdisziplin haben wir weiterhin eine solide Basis, um auch in Zukunft sinnvolle Projekte zur positiven Entwicklung der Gemeinde umsetzen zu können“ stellte Bürgermeister Andreas Pichler zur finanziellen Lage seiner Gemeinde fest.
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