Die Aktion Familienfasttag der Katholischen Frauenbewegung fairändert seit 60 Jahren die Welt von Frauen!

von links: kfb Regionalleiterin Luise Rupert, Pfr. Dr. Robert Jonischkeit, der ein Jahr lang in Kolumbien gelebt und sich dort um Straßenkinder gekümmert hat, Organisatorin kfb RegionalreferentinTania Zawadil und kfb Ö Stv. Dr. Eva Oberhauser
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Die Aktion Familienfasttag der Katholischen Frauenbewegung fairändert seit 60 Jahren die Welt von Frauen!
Erstmals zu Gast in der evang. Johanneskirche in Kufstein die Kitzbüheler AFFT-Bildungsexpertinnen Eva Oberhauser und Luise Rupert mit dem Film von Klaus Brunner.

2018 ist für die Katholische Frauenbewegung ein Jubiläumsjahr, denn seit 1958 gibt es die Aktion Familienfasttag (AFFT).

Eine Idee der damaligen kfb Österreich Vorsitzenden Herta Pammer gegen den Hunger in der Welt. Unter dem Motto „teilen spendet Zukunft“ werden seither alljährlich in der Fastenzeit in ganz Österreich Tausende kfb Benefizfastensuppen für die gute Sache gekocht. Mit den so gesammelten Spenden sind über hundert Frauen- und Mädchenprojekte auf drei Kontinenten langfristig finanziert und begleitet worden. Eine unglaubliche Erfolgsgeschichte. So wie die der Frauenorganisation „Vamos Mujer“. Seit 2008 Partnerorganisation der kfb in Kolumbien.

Patricia Luli, die Direktorin von „Vamos Mujer“ ist stolz auf die Friedensarbeit des Vereins.

Sie hat ihr Büro in Medellin. Eine Stadt in Kolumbien, die wie keine andere auf der Welt für Mord, Drogen und Gewalt steht. Die Zahlen sind schlimm. Nach 50 Jahren Bürgerkrieg, 270.000 Toten und 7 Millionen Menschen, die ihr zuhause verloren haben, kommt die Stadt, aber auch das ganze Land langsam zur Ruhe. Seit 2016 gibt es einen historisch zu nennenden Friedensvertrag zwischen der kolumbianischen Regierung und der linken Guerillaorganisation FARC.

Es gibt Hoffnung auf Frieden und Veränderung, auf eine Zukunft ohne Gewalt. Daran arbeitet „Vamos Mujer“ und setzt auf die Frauen, die der Verein in Workshops zu sog. Friedens-aktivistinnen ausbildet. „Frauen“, erklären die AFFT-Bildungsexpertinnen Eva Oberhauser und Luise Rupert, „sind die Stützpfeiler der Familien und für den Frieden im Land unverzichtbar.“

Während des Bürgerkrieges haben sie den Frieden unsichtbar im Alltag aufgebaut. Heute leiden vor allem die jungen Mädchen und Frauen unter Gewalttätigkeiten, die im Bürgerkrieg erlernt wurden und in vielen Formen gegen sie gerichtet werden.

Ihre Lebenssituation und die geförderten kolumbianischen Projekte hat der Tiroler Klaus Brunner aus Reith im Alpbachtal in eindrucksvollen Bildern in seinem Film „Gemeinsam für eine Zukunft ohne Gewalt“ festgehalten. In der Kufsteiner evang. Johanneskirche wurde er übrigens in Tirol zum allerersten Mal öffentlich gezeigt und beim gemütlichen Kirchenkaffee lebhaft diskutiert.

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