Walchsee baut neue "Cluster"-Volksschule

Walchsees Volksschüler hatten auch eine Zeitkapsel parat.
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WALCHSEE (nos). "Eine bedeutende Errichtung" feierte Bürgermeister Dietmar Wittlinger gemeinsam mit seiner Gemeinde und Vertretern der am Projekt beteiligten Unternehmen mit dem Spatenstich zum neuen Multifunktionsgebäude im Dorfkern.

Am 11. Mai wurde der offizielle Spatenstich vollzogen, die Bauarbeiten laufen allerdings bereits sein geraumer Zeit, immerhin musste im Vorfeld die alte Volksschule abgebrochen werden, um Platz für den Neubau zu schaffen, in den mit Beginn des Schuljahres 2018/19 die Volksschule und die private Kinderkrippe "Seezwerge" einziehen sollen. Auch für die Landesmusikschule und Walchseer Vereine seien Räume im Neubau vorgesehen, wie Wittlinger und Vizebürgermeister Bernhard Geisler erklärten.
Begleitet wurde das Projekt seit den positiven Neubaubescheid vom Beratungsunternehmen "GemNova". Seit August 2015 ist das Unternehmen im Dorf aktiv, für den Neubau wurden "alle Eventualitäten im sehr dynamischen Bildungssektor" bedacht, wie die Berater betonten. Rund anderthalb Jahre lang wurde mit dem Bildungsauschuss der Gemeinde nach der passenden Lösung gesucht und auch ein Architekturwettbewerb veranstaltet, aus dem der Vorschlag von Christian Kronaus als Sieger hervor ging.
"Die GemNova war auch eine wertvolle Holge in der Entwicklung des Bauprojekts selbst", stellte Bgm Wittlinger fest und gab auch den Marschplan vor: "Wir wollen mit 2018/29 in den Neubau einziehen, die Mehrzweckhalle wird im Herbst saniert und soll soweit bezugsfertig sein, dass das Weihnachtskonzert dort statfinden kann!"

Die Innenraumgestaltung des Gebäudes soll möglichst offen und modern erfolgen, in zwei "Cluster" aufgeteilt und mit einem zentralen Marktplatz als Verbindungsraum gestaltet werde der Unterricht dort offen und jahrgangsübergreifend stattfinden. Bezirkspflichtschulinspektorin Margarethe Egger erklärt: "die Schule soll auf kommende Konzepte vorbereitet sein."
Die LMS bekommt Räume im Neubau, "damit wir wieder mit mehr Lehrern nach Wachsee kommen können", meinte Leiter Johann Maier.
Die Seezwerge werden sich als privater Verein einmieten, da es im bestehenden Gebäude außerhalb des Ortskerns derzeit nur Raum für eine Gruppe gibt, die Warteliste allerdings erheblich sei.

Umgesetzt wird das Neubauprojekt von der "Strabag", die Wertschöpfung soll "so gut es geht in der Region bleiben", meinten die Verantwortlichen. Für die Anrainer der Hausbergstraße werde es in den kommenden Wochen und Monaten baustellenbedingt zu Einschränkungen und Lärm kommen. Ein Parkraumkonzept für das gesamte Dorf sei derzeit ebenso in Arbeit, an der Schule werde eine "Kiss & Ride"-Zone sowie eine Bushaltestelle eingerichtet.
Die Gesamtkosten betragen 7.306.300 Euro, der Eigenfinanzierungsanteil der Gemeinde Walchsee davon 3.381.300 Euro.

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