Höhenmeter in Andalusien

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Letzte Woche war ich für 5 Tage in Granada auf Studienreise und 2 Tage in Malaga zur Erholung. Jedoch wird hier Erholung klein geschrieben, denn ich habe mit meinem Freund am Freitag die härteste Rennrad-Tour meines Lebens gemacht. 5 Stunden und ca. 2000 Höhenmeter (gefühlte 10.000). Wir starteten in Granada los und wollten Richtung Malaga fahren. Bis Kilometer 60 lief alles nach Plan und die Ausfahrt in die bergige Gegend war ein Traum. Jedoch gaben wir dann den Heimweg ins Navi ein und das sagte uns, dass wir falsch gefahren seien. Somit mussten wir den Berg wieder hoch, dass wir ins Hotel nach Granada zurück kamen. Kurz zur Information: Granada und Malaga hat fast mehr Berge als Tirol ;-). Die Straßen waren jedoch alle asphaltiert und gut befahrbar mit wenig Verkehr. Im Großen und Ganzen war auch diese Ausfahrt ein Traum, jedoch mit einer Steigung von 12% (4km) verging mir der Spaß dann doch ein bisschen. Dafür war die Abfahrt dann wieder umso schöner.

In Malaga absolvierte ich dann meine erst Schwimmeinheit im Meer. Das habe ich mir jedoch etwas schwieriger vorgestellt als es dann im Endeffekt war. Da ich ja den Walchsee 2km von meinem Haus entfernt habe und heuer schon einmal dort geschwommen bin, hatte ich doch etwas Respekt vom Meer, denn im Walchsee hab ich mich schon ein bisschen schwerer getan – noch dazu wo Schwimmen nicht unbedingt meine Stärke ist, aber Übung macht den Meister.

Das Laufen kam in Andalusien natürlich auch nicht zu kurz. Ich machte mehrere kleine (zwischen 5 und 15 km) Läufe, aber auch das Laufen gestaltete sich ziemlich bergig.

Am Sonntagabend flogen wir dann wieder nach Hause. Bei der Landung in München konnten wir dann vom Flieger aus schon ziemlich viele Felder, die in der Zwischenzeit zum See geworden sind, entdecken. Die Heimfahrt war dann etwas lang, weil die Autobahn gesperrt wurde. Als wir dann daheim ankamen, bekam mein Freund Martin von meinem Papa eine Einschulung wie er die Pumpe im Keller benutzen muss, denn wir hatten Wasser im Keller. Eigentlich wollten wir uns ein bisschen abtauschen mit dem Aufstehen in der Nacht, weil die Pumpe alle 30 Minuten wieder angestellt werden musst, jedoch hab ich kein einziges Mal den Wecker gehört und so hatte nur Martin die harte Nacht.

Diese Woche ist Gott sei Dank eine Erholungswoche, weil wir gestern der Mama von meinem Freund bei den Aufräumarbeiten geholfen haben. Sie wurde leider bis ins Erdgeschoss überflutet. Heute habe ich einen ziemlichen Muskelkater vom ganzen Schleppen und Wasser rausschöpfen. Die Leute in Kössen brauchen wirklich jede Hilfe, also wenn wer Zeit hat zu helfen, einfach nach Kössen fahren. Die Gemeinde Walchsee hat auch ein Spendenkonto für die Überflutungsopfer eingerichtet, viell. mag ja wer spenden: Kennwort: Hochwasserhilfe Kössen, Ktnr: 60036001, BLZ: 43700

Autor:

Sarah Sock aus Kufstein

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