31.10.2017, 10:30 Uhr

Solisten spielten bei Bruckhäusler Herbstkonzert auf

Solisten standen heuer beim Herbstkonzert der BMK Bruckhäusl im Rampenlicht: Hannes Ploner, Armin Pfluger, Gerd Müller, Sarah Dissertori, Thomas Resch, Daniel Spitzenstätter, Harald Ploner, Mathias Weiss und Pfarrer Theo Mairhofer (v.l.). (Foto: Veronika Spielbichler)
BRUCKHÄUSL (vsg). Das Können seiner erstklassigen Solisten stellte Kapellmeister Hannes Ploner beim diesjährigen Herbstkonzert der BMK Bruckhäusl ins Rampenlicht. Das Konzert fand in der Holzmeister-Kirche in Bruckhäusl am 21. Oktober statt und hatte viele Solo-Werke im Programm.
Hannes Ploner eröffnete den Solisten-Reigen gleich selbst – mit einem imponierenden Solo für Naturtrompete in der Suite in D-Dur HWV341 von Georg Friedrich Händel. Nach dem prachtvollen, barocken Auftakt ließ Kapellmeister-Stellvertreter Thomas Resch im Concerto per Clarinetto e Banda von Kees Vlak seine Klarinette erklingen. Am Flügelhorn überzeugte Gerd Müller in „The Bells of Peover“ von Philip Doe, bevor die Komposition „Afterlife“ von Rossano Galante schier magisch den Raum erfüllte.
Ein besonderes Gusto-Stückerl war Daniel Spitzenstätters Solo für Altsaxophon in „Diversion for Alto Saxophone and Band“ von Bernhard Heiden. Bei der „Rhapsodie für Euphonium“ trat Armin Pfluger als Solist vor das Publikum. Ganz ohne Begleitung der Musikkapelle beeindruckte das junge Schlagwerk-Ausnahmetalent Mathias Weiss in „Looking Back“ von David Friedmann am Vibraphon. Den Abschluss des Programmes bildete eine musikalische Reise in den Orient, die sämtliche Register rhythmisch forderte – bei der sinfonischen Dichtung „Arabesque“ von Samuel Hazo ließ die junge Querflöten-Prima-la-musica-Preisträgerin Sarah Dissertori mit ihrer Solo-Einlage aufhorchen. Selbst die Zugabe kam dann nicht ohne Solo aus, das Harald Ploner am Saxophon in Aram Khachaturians Adagio aus „Spartacus und Phrygia“ bravourös absolvierte.
In gewisser Weise als Solist war an diesem Abend auch Wörgls Pfarrer Theo Mairhofer im Einsatz – der zum dritten Mal beim Herbstkonzert der BMK Bruckhäusl wortgewandt und mit Witz die Moderation übernahm. In diese ließ er Infos zu den vorgetragenen Werken ebenso einfließen wie besinnliche Texte u.a. Bischof Stecher oder über das Glück und, wie könnte es auch anders sein – so einiges für die Lachmuskeln in Form von Witzen ebenso wie von humorigen Trauersprüchen.
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