25.09.2016, 19:40 Uhr

Kufstein stand ganz im Zeichen des Friedens

Friedensandacht in der Stadtpfarrkirche Kufstein. (Foto: Peter Kitzbichler)
Kufstein: Fischergries | Zwei Wochen lang stand Kufstein ganz im Zeichen des Friedens und des Miteinanders. Der erst im Mai 2016 neu gegründete Friedenskulturverein „MUT ZUM FRIEDEN“ führte vom 7. bis 21. September 2016 im Rahmen des FRIEDENSFESTIVALS KUFSTEIN 2016 insgesamt sieben Veranstaltungen durch, wobei das gemeinsame Singen und Musizieren im Vordergrund stand. Eingebunden war auch die Heldenorgel als BOTSCHAFTERIN DES FRIEDENS, deren 85-jähriges Jubiläum gebührend gefeiert wurde. Drei öffentliche Gesangsproben, die von dem großartigen Chorleiter des Gospelchores Wildschönau, Martin Spöck, als Workshops für alle gestaltet wurde, bildeten die Voraussetzung für das fulminante Friedenskonzert, das am Sonntag , dem 18. September gemeinsam von Heldenorgel, den Musikern der Stadtmusikkapelle Kufstein und der Knappenmusikkapelle Bad Häring sowie einem großen offenen Chor von über 200 Sängerinnen und Sängern am Unteren Stadtplatz zelebriert wurde. Beim Finale, der „ODE AN DIE FREUDE“ von Ludwig van Beethoven (Worte von Friedrich Schiller) gab es auch für erklärte Nichtsänger trotz strömenden Regens kein Halten mehr. Der Schlusstext lautete etwas abweichend vom Original „Alle Menschen sind Geschwister hier und jetzt und allezeit.“
Die erste offizielle Veranstaltung „Freilandherz – Frieden Special“ mit dem Liedermacher Roger Stein fand am 9. September in der gut besuchten Arche Noe statt. Am 17. September ließ es sich das Stadttheater Kufstein nicht nehmen, mit seinem eigens für diesen Anlass erarbeiteten Programm “Stimmen für den Frieden“ einen berührenden, aber auch sehr emotionalen Abend mit Liedern, Texten und Theater zu gestalten. Trotz vieler hochkarätiger Veranstaltungen zur selben Zeit kamen über 100 Besucher in den Saal der Musikschule und waren begeistert.
Den Höhepunkt des Festivals bildete das GRENZENLOSE FRIEDENSFEST KUFSTEIN 2016. Es begann bereits um 7.07 Uhr mit einer Morgenmeditation geleitet von Harald Löffel. Um 9.09 Uhr wurde im Stadtpark die FRIEDENSLINDE gepflanzt. Um 10.10 Uhr eröffnete Bürgermeister Martin Krummschnabel mit einem Plädoyer für Frieden und Mitmenschlichkeit die Friedenstafel. Die Friedensandacht für Menschen aller Glaubensrichtungen und Weltanschauungen um 12.00 Uhr am Vorplatz der Stadtpfarrkirche, die von Hans Berger an der Heldenorgel mit dem Lied „Ein bisschen Frieden“ fulminant eingeleitet wurde, ließ niemanden der über 100 Anwesenden kalt. Im Anschluss gab es am Fischergries viel zu sehen und zu hören bei Musik, Tanz und einem vielfältigen Kinderprogramm, bei dem das Mitmachen im Vordergrund stand und das auch von den Erwachsenen begeistert aufgenommen wurde. Um 16.16 Uhr trafen sich über 200 Sänger und Sängerinnen in der Stadtpfarrkirche zum „Miteinander Singen für den Frieden“ als Vorbereitung auf das große Friedenskonzert. Die Stimmung in der Kirche war einzigartig, wie von vielen bestätig wird, die dabei waren.
Den stimmigen Abschluss des Friedensfestivals bildete der „Zauberhafte Märchenabend zum Weltfriedenstag“ mit Frau Wolle und dem Klangzauberer Richard Hiebinger im Kaiserturm der Festung am 21. September. Die beiden Künstler, die zum ersten Mal gemeinsam auftraten, bildeten ein kongeniales Duo und verzauberten die Besucher. Nach der abschließenden Klangmeditation gingen die Zuhörer reich beschenkt und in Stille nach Hause.
Der Friedenskulturverein „MUT ZUM FRIEDEN“ bedankt sich bei allen Mitwirkenden, Helfern und Besuchern für ihre Unterstützung und das achtsame und friedvolle Miteinander sowie bei den Förderern, Sponsoren und Spendern für Ihre Friedensbeiträge.
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