24.01.2018, 17:11 Uhr

„Samariter gleich zweimal Geburtshelfer“

Mutter Patricia, Martin Utano mit „Anna“, Florian Höck (v.l.n.r.) (Foto: Samariterbund Tirol)
„Samariter gleich zweimal Geburtshelfer“

In den letzten Tagen mussten hintereinander 2 Samariter-Teams ausrücken, um Geburtshelfer zu spielen. Am Sonntag waren Rettungs- und Notarztteam des Samariterbundes nach Angerberg gerufen worden, wo eine 36-jährige Frau schon ungeduldig auf die Helfer wartete. Noch während des Transportes verstärkten sich die Wehen, sodass über Funk die Hebammen des Krankenhauses Kufstein verständigt wurden, um bei der beginnenden Geburt im Krankenwagen zu helfen. Unmittelbar vor der Notaufnahme erblickte dann die kleine Emma das Licht der Welt.
Tags darauf musste das Innsbrucker Team mit Dienststellenleiter Martin Utano und seinem Helfer Florian Höck nach Aldrans zu einem Parkplatz ausrücken, weil die kleine Anna es so eilig hatte und im PKW der Eltern, die von Rinn aus Richtung Klinik Innsbruck unterwegs waren, auf die Welt kommen wollte. „Wir waren kurz vor dem Notarztteam eingetroffen und haben dann zusammen Mutter und Kind versorgt. Im Rettungswagen wurde die Nabelschnur durchtrennt“, berichtet Notfallsanitäter Utano, der am nächsten Tag mit seinem Kollegen Mutter Patricia (36) besuchte und ein Stofftier sowie Blumen überreichte.
0
Weitere Beiträge zu den Themen
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.