11.10.2014, 16:59 Uhr

WÖRGL: Die Freiflächen der Filz wurden gemäht

Wörgl: Filz | (wma) Das Feuchtbiotop Filz, gelegen am Westrand Wörgls, ist wohl einer der letzten Reste einer ehemals ausgedehnten, vom Wasser geprägten Landschaft im Unterinntaler Talboden. Vermutlich handelt es sich um frühere Innauen die zahlreiche, sehr seltene und bereits vom Aussterben bedrohte Pflanzen- und Tierarten beherbergt. Kürzlich wurden dort eine Beobachtungsplattform und neue Stege errichtet. Auch wenn es sich um eine Naturlandschaft handelt, so muss diese immer wieder in gewisser Weise gepflegt werden. Maria Ringler mit ihrem Team versucht jahrein jahraus den Filz als wertvolles Refugium für die Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten. Die offenen Flächen der Filz die rund 4,5 ha messen, werden jährlich einmal gemäht um den Stickstoff zu reduzieren der aus früheren Düngungen stammt.

Diese Woche stand die zweitägige Mahd wieder einmal an. Unterstützt wurde Maria Ringler bei diesem Mahdprojekt von Freiwilligen und der Volkshilfe Wörgl / Projekt Werkbank sowie vom Werkteam BETA, die sich selbstlos und kostenfrei für diese Sache zu Verfügung stellten.

Während das vom AMS Tirol und dem Land Tirol geförderte Beschäftigungsprojekt WERKBANK als sozialökonomischer Betrieb langfristig beschäftigungslose Menschen durch Beschäftigung, Betreuung und Qualifizierung auf ihrem steinigen Weg zurück in den Arbeitsmarkt begleitet, unterstützt das vom Bundessozialamt geförderte Berufsvorbereitungsprojekt BETA (Berufliche Eingliederung Training Anleitung) junge Menschen mit sonderpädagogischem Förderbedarf auf der Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz.
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