21.11.2016, 10:00 Uhr

"Der ländliche Raum darf nicht nachrangig behandelt werden"

Thomas Stelzer, Elisabeth Köstinger, Max Hiegelsberger, Hans Hingsamer (v.l.). (Foto: Walkolbinger)
OÖ. Vergangenes Wochenende diskutierten 1200 Besucher beim Kommunalpolitischen Forum der oberösterreichischen Volkspartei über die Zukunft der Gemeinden. Neben Pühringer, Stelzer & Co. nahmen Vizekanzler Reinhold Mitterlehner und Europaabgeordnete Elisabeth Köstinger an der ÖVP-Diskussionsveranstaltung teil. Intensiv diskutiert wird derzeit in Oberösterreich über Gemeindekooperationen und -fusionen. "Letztere sind kein Allheilmittel", sagt Landesrat Max Hiegelsberger. Nachsatz: "Aber wir wollen aufzeigen, welche Backoffice-Bereiche – wie Buchhaltung oder die Bauabteilung man zusammenlegen kann. Und das, ohne die Gemeinden auszuhöhlen".
Als finanzielle Anschubfinanzierung, auch für ländliche Gemeinden, stellt die OÖ-Landesregierung bis 2021 insgesamt 121 Millionen Euro für digitale Entwicklung bereit. Der Plan umfasst den Breitbandausbau, die Ausweitung des IT-Clusters, die Einrichtung einer Koordinierungsstelle Digitalisierung, Kooperationsprojekte sowie Forschungs- und Förderprogramme. „Der ländliche Raum darf dabei nicht nachrangig behandelt werden“, erklärt Pühringer, denn: „Sonst droht eine Zweiteilung des Landes".

Fotos: Wakolbinger
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