20.10.2014, 13:33 Uhr

72h ohne Kompromiss

GR Johann Unterhuber, Niazi Gulham Sachi, Mahdi Mohammad, Bgm Wolfgang Jörg, Rastgu Shahab, Anna gohm, Hanna Kranebitter, Franziska Müller, kniend v.l. Hanna Hof, Alba Stepan, Letrizia Helmberg, Alnur Alhadi. (Foto: Helmuth Schöpf)

Sieben Jugendliche aus Innsbruck waren vom 15.–18. Oktober im Asylheim Landeck Kaifenau.

LANDECK. Ihre Aufgabe war es, ein Mülltrennsystem in den drei Gemeinschaftsküchen des Asylheimes zu installieren.
Die Trennung bei der Endstation funktioniert sehr gut. Azam trennt die abgebenen Müllsäcke sehr fürsorglich in die dafür vorgesehenen Behälter. Nun soll jedoch, das Bewusstsein und die Verantwortung der Mülltrennung durch diese Aktion nochmals verstärkt werden.

Bewusstseinsstärkung
Hierfür haben die Jugendlichen und Asylwerber im Wertstoffhof Landeck eine Einschulung durch Umweltreferent Benno Flatschacher erfahren und mit diesem Wissen ein neues Trennsystem erstellt. Es wurde gesägt, geschraubt, gezeichnet, geklebt. Das Material wurde von Firmen aus Landeck und Zams kostenlos zur Verfügung gestellt.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen
Es stehen nun drei Trennsystem zur Verfügung. Bgm. Wolfgang Jörg und GR Johann Georg Unterhuber kamen, um die Leistung der Jugendlichen zu bewundern.
Die Jugendlichen haben die 72 Stunden im Heim verbracht – dort geschlafen, gemeinsam gekocht und gearbeitet. „Diese Erfahrung war für uns sehr lehrreich. Nicht nur, dass wir viel über die Mülltrennung erfuhren. Der Kontakt, die Informationen, die einzelnen tragischen Schicksale haben uns geprägt.“
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