Das Mädchen aus dem goldenen Osten: OLGA PERETYATKO

Das Mädchen aus dem goldenen Osten: OLGA PERETYATKO
  • Das Mädchen aus dem goldenen Osten: OLGA PERETYATKO
  • hochgeladen von Reinhard Huebl

So jung und schon so berühmt: OLGA PERETYATKO. Sie ist die Lucia die Lammermoor an der Deutschen Oper Berlin, die Guinia in Lucio Silla bei den Salzburger Festspielen, die Violetta in La Traviata in Lausanne, die Gilda in Rigoletto an der Wiener Staatsoper und so weiter. Im Kurier-Interview spricht die Petersburgerin über ihren Werdegang. Nach mehreren Hungerleider-Jobs in Deutschland zeigte sich bald, welche Koloratur-Qualitäten sie hat. Die Ochsentour musste Peretyatko nur zum Teil absolvieren. Das Mädchen aus dem goldenen Ostern hat zahlreiche Werke einstudiert. Die Rolle der Adina im Liebestrank, für die sie 2012 im Festspielhaus Baden-Baden kurzfristig einsprang, hat dabei ihrer Karriere sicher nicht geschadet.

Dieser Tage ist Peretyatko im Wiener Konzerthaus auf der Bühne. „Via Rossini“ nennt sie das Programm, das sie im Rahmen der Reihe „Great Voices“ präsentiert. Es sind nicht so bekannte Arien, die sie in den Saal schmettert. Von Mal zu Mal steigert sie ihre Virtuosität, die Koloraturen perlen in den Zuhörerraum. Man möchte glauben, ihre Stimme kennt keine Grenzen. Zurecht ist sie eine der angesagtesten Sopranistinnen ihrer Zeit. Die Moderation zwischen den Stücken ist humorvoll und charmant, nur Rolando Villazons Auftritte sind noch lustiger. Im Interview lässt die Karate-Kämpferin auch ein wenig ihre kulinarischen Neigungen durchblicken. Ein herzhaftes Steak muss es sein nach einem kräfteraubenden Konzert. Sie hätte nur über Straße in den Gmoakeller gehen müssen, um ein Filetsteak der Extraklasse essen zu können. Da die Diva jedoch nicht erschien, bin ich – liebend gerne – für sie eingesprungen.

Noch ein Wort zum Orchester: Die Accademia Bizantina unter Ottavio Dantone macht alles richtig: Tempi, nuanciertes Spiel - eins mit der Sängerin. Dantone ist kein Bussi-Bussi-Dirigent, er lässt gerne anderen den Vortritt, ein Orchesterleiter, der aufgrund seines Könnens ungemein sympathisch wirkt.
Next „Great Voices“: Rolando Villazon und William Christie präsentieren Mozarts „Il re pastore“ (konzertant).

Infos und Tickets: www.konzerthaus.at

Reinhard Hübl

Autor:

Reinhard Huebl aus Landstraße

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