Sanierung geht voran
Vier neue OP-Säle in der Klinik Landstraße sind startklar
- Unter anderem die Augenheilkunde der Klinik Landstraße kann seit Kurzem auf vier neue OP-Säle zurückgreifen.
- Foto: David Bohmann/WIGEV
- hochgeladen von Luca Arztmann
Bis ins Jahr 2027 sollen in der Klinik Landstraße OP-Räume, Stationen und Ambulanzen Schritt für Schritt erneuert werden. Nun konnten im Erdgeschoss vier neue OP-Säle in Betrieb genommen werden. Rund ein Jahr dauerten die Arbeiten, welche Verbesserungen für Mitarbeiter und Patienten bringen sollen.
WIEN/LANDSTRASSE. Seit dem Jahr 2022 laufen in der Klinik Landstraße umfassende Sanierungsarbeiten. Bis 2027 sollen Stationen, Ambulanzen und OP-Räume Schritt für Schritt erneuert werden. Die Arbeiten werden im laufenden Betrieb durchgeführt, was für das Planungsteam des Wiener Gesundheitsbunds (WIGEV)eine zusätzliche Herausforderung darstellt.
Dennoch läuft aktuell alles nach Plan, erst im Juli wurde die Modernisierung der onkologischen Ambulanz fertiggestellt. Nun konnten vier neue OP-Säle im Erdgeschoss in Betrieb genommen werden. Diese stellen ein gut abgestimmtes Arbeitsumfeld für Patientinnen und Patienten sowie für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Moderne OP-Säle im Altbau
Dank der zusätzlichen Räume könne man in der Klinik die OP-Programme besonders flexibel und verlässlich planen. "Die neuen OP-Säle helfen uns, geplante Eingriffe und akut notwendige Operationen noch besser miteinander zu koordinieren“, sagt Primar Peter Krafft, Leiter der Anästhesie und Intensivmedizin. Allein im Vorjahr wurden in der Klinik Landstraße 14.629 Operationen durchgeführt.
Mehr als ein Drittel aller Eingriffe entfallen auf die Bereiche Augenheilkunde, HNO und Dermatologie, welche nun schwerpunktmäßig die vier neuen Säle bespielen werden. "Einen hochmodernen OP-Bereich in ein Bestandsgebäude aus den 1970er-Jahren einzubauen, verlangt präzise Planung und technisch durchdachte Lösungen“, sagt Michael Lischent, Geschäftsführer der zuständigen Abteilung Projektentwicklungs- und Baumanagement.
Arbeiten dauerten ein Jahr
Wie bei anderen Modernisierungsmaßnahmen wurden erneut die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Planung integriert. Die Abläufe im Arbeitsalltag wurde durch kurze Wege, klare Funktionsbereiche, eigene Lagermöglichkeiten und definierte Wartebereiche verbessert. Zwei schon bestehende OP-Säle profitieren ebenfalls von den neuen Nebenräumen.
- Rund ein Jahr dauerte es, die modernen OP-Räume im Krankenhausgebäude aus den 1970ern zu errichten.
- Foto: David Bohmann/WIGEV
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Rund ein Jahr benötigte man für die Sanierung des rund 1.000 Quadratmeter großen OP-Bereichs. Neben einer neuen Lüftungszentrale mussten Fachleute maßgeschneiderte Lösungen für die Gebäudetrennfugen und wegen der geringen Höhe des Fußbodenaufbaus entwickeln.
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