Acht Anlagen auf der Koralpe
Windpark Bärofen bringt Geld für Straßen und Kinderbetreuung
- Acht Windenergieanlagen werden derzeit am Bärofen auf der Koralpe errichtet. Die Marktgemeinde Frantschach-St. Gertraud erhält jährlich 75.000 Euro für die Infrastruktur.
- Foto: Marktgemeinde Frantschach-St. Gertraud
- hochgeladen von Kerstin Pussnig
Der Windpark Bärofen ist nicht nur ein Energieprojekt, sondern bringt auch finanzielle Beiträge für die Marktgemeinde Frantschach-St. Gertraud. Jährlich fließen 75.000 Euro in die Gemeindeinfrastruktur. Weitere 20.000 Euro werden für den Betrieb der Kindergruppe Kamper Käferlein bereitgestellt. Acht Windenergieanlagen befinden sich derzeit im Bau.
FRANTSCHACH-ST. GERTRAUD. Die Marktgemeinde Frantschach-St. Gertraud liegt am Fuß der Koralpe und zählt zu jenen Gemeinden im Lavanttal, in denen die Windkraft bereits eine konkrete Rolle spielt. Der Bärofen ist als Windkraftzone ausgewiesen. Damit sind dort grundsätzlich auch Erweiterungen möglich.
95.000 Euro jährlich
Wie die Gemeinde mitteilt, erhält sie einen jährlichen, an den Verbraucherpreisindex gebundenen Infrastrukturbeitrag von 75.000 Euro. Das Geld wird direkt für Verbesserungen der kommunalen Infrastruktur eingesetzt, vorwiegend für Straßen. Zusätzlich unterstützt die Gemeinde mit 20.000 Euro jährlich den Betrieb der Kindergruppe Kamper Käferlein. Damit sind insgesamt 95.000 Euro an jährlichen Beiträgen für diese beiden Bereiche vorgesehen.
- Neben dem Infrastrukturbeitrag unterstützt die Gemeinde mit jährlich 20.000 Euro die Kindergruppe Kamper Käferlein. Insgesamt sind damit 95.000 Euro für Straßen und Kinderbetreuung vorgesehen.
- Foto: Marktgemeinde Frantschach-St. Gertraud
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Kein spürbarer Widerstand
Bei der Kärntner Volksbefragung zur Windkraft am 12. Jänner 2025 war Frantschach-St. Gertraud die einzige Gemeinde im Bezirk Wolfsberg, die sich (knapp) gegen ein Windkraftverbot ausgesprochen hat. Wahrnehmbare Widerstände aus der Bevölkerung gebe es derzeit nicht, heißt es aus dem Gemeindeamt. Eine mögliche Erweiterung der Anlagen ist laut Gemeinde grundsätzlich denkbar, ein konkretes Erweiterungsprojekt sei derzeit jedoch nicht bekannt.
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