Der Nestroyplatz wird umgestaltet - Die Zwischenergebnisse sind da

Die Zwischenergebnisse wurden von Wohnbaustadtrat Michael Ludwig, Bezirksvorsteherin Ursula Lichtenegger, Andrea Mann und Peter Mlczoch präsentiert.
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  • Foto: GB* 2/20
  • hochgeladen von Maximilian Spitzauer

LEOPOLDSTADT. Der Nestroyplatz und die Praterstraße gehören nicht unbedingt zu den schönsten Orten in der Leopoldstadt. Eine Umgestaltung ist schon lange Thema und Bewohner des Zweiten können bei diesem Vorhaben mitreden. Ein Bürgerbeteiligungsverfahren wurde eingeleitet. Nun gibt es erste Ergebnisse nach den Bürger-Workshops der Gebietsbetreuung. Die Vorschläge wurden bei einer Auftaktveranstaltung, zwei Befragungen vor Ort und zwei Arbeitskreisen zum Thema Verkehr und Gestaltung erarbeitet. Die Zwischenergebnisse wurden bei einer Info-Veranstaltung von Wohnbau-Stadtrat Michael Ludwig und Bezirksvorsteherin Uschi Lichtenegger präsentiert. Bei den Wünschen und Forderungen der Leopoldstädter ging es aber weniger um die tatsächliche Umsetzbarkeit, sondern darum die Bedürfnisse der Bürger zu ermitteln.

Die Leopoldstädter wünschen sich eindeutig mehr Grün auf dem Nestroyplatz. Statt der Säulen sollen in Zukunft Hochbeete den Platz schmücken. Diese sollen mit Blumen gefüllt werden und etwas Farbe auf den Platz bringen.
Für den Therese-Krones-Park gibt es ebenfalls Bedarf. Man wünsche sich eine Öffnung und freie Gestaltungsmöglichkeit. Diesen Vorschlag gab es bereits vor einem Jahr, wurde allerdings nie umgesetzt. Ein Trinkbrunnen soll das Angebot abrunden.

Problemkind Praterstraße

Der Startschuss für das Projekt fällt allerdings erst 2019, wenn die Sanierung der Praterstraße beginnt. In Bezug auf diese hat sich ein Bedürfnis herauskristallisiert, das in der Vergangenheit bereits öfters zu Problemen geführt hat. Für viele Fußgänger sind die Grünphasen über die Praterstraße viel zu kurz. Dieses Problem und die Konfliktzonen mit Radfahrern werden in Angriff genommen. Letztere wünschen sich vor allem breitere Radwege.

Diese waren im Zusammenhang mit der Reduktion auf eine Fahrspur in der Praterstraße längst Diskussionsthema. Wie erwartet konnte jedoch kein Konsens gefunden werden. Trotzdem wünschen sich die meisten eine Geschwindigkeitsreduktion und eine Verkehrsberuhigung. Einigkeit unter allen Betroffenen findet man auch in Bezug auf die Allee. Diese soll unbedingt erhalten bleiben – die Bürger wünschen sich sogar noch mehr Bäume in den schmäleren Abschnitten der Praterstraße.

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