Nicht jede Flüssigkeit zählt zur Wasserbilanz

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BEZIRK (ros). Was ist dran an dem Appell, immer viel und in kurzen Abständen zu trinken? Unbestritten ist, dass der Mensch zu 70 Prozent aus Wasser besteht. Durch Ausscheidungen und über die Haut gehen pro Tag rund 2,5 Liter verloren. Der Verlust muss ausgeglichen werden, die Frage ist: Wie genau soll der Flüssigkeitshaushalt wieder ins Gleichgewicht gebracht werden und wie viel Wasser ist wirklich gesund? "Mindestens eineinhalb bis zwei Liter täglich, bei Sport noch mehr. Ab fünf Liter ist jedoch die Niere überfordert", weiß Ernährungsexpertin Barbara Horvat aus Traun. Ganz aus der Wasserbilanz raushalten sollte man alkoholische Getränke. "Alkohol ist und bleibt ein Genussmittel und entzieht dem Körper Wasser". Anders als früher vermutet wurde, gilt Kaffee nicht als problematisch. "Bis zu zwei Tassen Kaffee täglich können zur Getränkezufuhr gezählt werden", so Horvat. Zu lange Trinkpausen einlegen und das Durstgefühl ignorieren kann zu körperlichen Symptomen führen. "Kopfschmerzen, Müdigkeit und Konzentrationsschwäche können die Folgen sein". Was tun, wenn man kein Durstgefühl hat: "Trotzdem trinken, denn wenn der Durst kommt, ist es schon zu spät".

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